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Norddeutsche Rundschau

24. April 2014 | 23:45 Uhr

Itzehoe - Zwölfjähriger terrorisiert Mitschüler

vom

Ein Zwölfjähriger macht Probleme an der Wolfgang-Borchert-Regionalschule in Itzehoe. Die Eltern drängen auf eine schnelle Lösung - und haben selbst Angst.

Itzehoe | Es passiert fast täglich. Immer wieder sorgt ein Zwölfjähriger für Ärger an der Wolfgang-Borchert-Regionalschule (WBR). Massiven Ärger: Der Fünftklässler beschimpft und bedroht Mitschüler, attackiert sie ständig. Auch Lehrern gegenüber verhält er sich nicht besser. Die Eltern gehen auf die Barrikaden und verlangen ein Eingreifen der Behörden: "Wir wissen nicht mehr, wie wir die Kinder schützen sollen", sagt eine 45-Jährige aus Heiligenstedten.
Ebenso wie eine 34-Jährige aus der Wilstermarsch hält sie ihren Namen lieber geheim. Zu groß ist die Sorge, was nach dem Schritt in die Öffentlichkeit passiert. "Die Kinder wissen auch um seinen Umgang", sagt die 34-Jährige mit Blick auf das Milieu, das Polizei und Justiz schon oft beschäftigt hat. Nach Informationen der Norddeutschen Rundschau lebt der Junge nicht zu Hause, sondern bei einer 17-Jährigen, die ebenfalls sehr gut bekannt ist bei der Polizei.

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Polizist rät zu Anzeigen

Die kann nichts tun: Der Zwölfjährige ist nicht strafmündig. Dennoch sei es sinnvoll, Anzeigen zu erstatten, sagt Oliver Michels, Leiter der Ermittlungsgruppe Jugend bei der Kriminalpolizei. Dann könnten die ersten, sanften Schritte, die das Jugendstrafrecht vorschreibt, übersprungen werden, wenn der Junge 14 und damit strafmündig ist.
Er wiederholt die fünfte Klasse an der WBR, doch die Hoffnung auf eine Entspannung hat sich nicht erfüllt. Der ganze Katalog an erzieherischen Versuchen und Strafen sei abgespult worden, sagt Schulleiterin Marlies Latzenberger. Zwei Wochen lang war der Junge vom Unterricht suspendiert. Freitag kam er wieder, musste aber nach Hause geschickt werden. Am Montag ebenso. Aber es bestehe ja Schulpflicht. "Wir versuchen alles, aber wir haben nicht mehr Möglichkeiten", sagt Marlies Latzenberger. "Wir sind absolut machtlos. Eigentlich ist das ein Fall fürs Jugendamt."

Berhörden-Mühle mahlt langsam

Dort wurden auch die Eltern schon vorstellig. Die Behörde suche eine Fremdbetreuung, aber die Mühle mahle langsam, klagt die 34-Jährige. Die WBR-Kinder seien täglich durch den "absolut aggressiven" Jungen in Gefahr. Von normalem Schulbetrieb sei nicht zu reden. Selbst Kinder, die nicht als Opfer auserkoren seien, brächen vor Angst weinend zusammen. Weil er nachmittags die Stadt unsicher mache, traue sich ihre Tochter nicht mehr zu ihren Freizeitaktivitäten, ergänzt die andere Mutter.
Doch dass ein Kind aus einer Schule genommen und in einer Jugendeinrichtung untergebracht wird, sei eine seltene Ausnahme, sagt Harry Strößner, Leiter des Kreisjugendamtes. Ohne auf den Einzelfall einzugehen, erklärt er: Aufgabe der Behörde sei die Unterstützung von Kindern und Eltern im Hinblick auf eine angemessene Erziehungssituation. "Das Jugendamt ist nicht dafür da, den schulischen Ablauf zu organisieren."

"Schule kann gar nicht richtig ansetzen"

Aber es ist auch aus Sicht von Schulrätin Gisela Zimmermann am Zug. Es handele sich um einen hoch auffälligen Jungen aus völlig hilflosem Elternhaus, der in die Kriminalität abzurutschen drohe. "Schule kann gar nicht richtig ansetzen." Das Jugendamt habe sich schon Ende Oktober für zuständig erklärt und eine stationäre Unterbringung im Rahmen der Jugendhilfe genehmigt. Auf die Umsetzung wartet die Schulrätin, besteht aber gleichzeitig darauf, dass der Zwölfjährige die Schule besucht. "Es soll kein Ping-Pong-Spiel werden zwischen Schule und Jugendamt" - denn es gehe um den Jungen.
Egal wie, die Eltern wollen, dass etwas passiert. "Es gibt 25 Kinder, die in Angst und Schrecken leben", sagt die 34-Jährige. Geplant ist, dass die Klasse 5c am Mittwoch zu Hause bleibt: "Es ist das einzige Druckmittel, das wir haben." Doch so ein Druck sei der falsche Weg, meint die Schulrätin: "Da setzen sich die Eltern ins Unrecht. Das sollen sie lassen."

von Lars Peter Ehrich
erstellt am 30.Nov.2012 | 05:27 Uhr

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01. | Norbert Karl | 01.12.2012 | 13:26 Uhr
Hat sich ja nun ein Glück erledigt

http://www.spiegel.de/fotostrecke/joscha-sauers-comicbuch-nichtweihnachten-im-adventskalender-2012-fotostrecke-90353.html

02. | Norbert Karl | 29.11.2012 | 12:16 Uhr
TIM STONEBERG 28.11.2012 14:54

Was ist da neu dran? ;o))

Lieber, guter Weihnachtsmann,
schau mich nicht so böse an!
Stecke deine Rute ein!
Ich will auch immer artig sein.

03. | Jürgen G. Gmell | 28.11.2012 | 20:17 Uhr
Jetztatla und überhaupt ...

... nur, weil jemand vielleicht zwergenhaft klein ist und behauptet, er sei erst 12 - vgl. die angeblich "11-jährigen" Kinder-Drogendealer in Berlin od. die "schlauen" und "minderjährig"-behaupteten Somalia-Piraten, muss das noch längst nicht wahr sein.
-
Um das Thema viell. ein wenig besser zu verstehen, wäre u. U. sogar die leicht zynische US-Komödie "Little Man" (USA, 2006) zu empfehlen.
-
Außerdm würde ich ernsthaft davon abraten, in irgendwelchen womöglich fußpilzigen Pantoffeln irgendeines Was-auch-immer zu latschen, einem "Kleinen Prinzen" oder auch Michael Endes "Unendlicher Geschichte" mehr Glauben zu schenken als dem, der u. a. auch sagte: richtet nicht, damit auch Ihr nicht gerichtet werdet! Und noch ein paar Dinge mehr.
-
Alte Mokassins oder Indianer nur deshalb für besser oder weise zu halten, nur, weil sie anders oder/und alt sind, womöglich "heimelig" riechen und man/frau meint, selber nichts Entsprechendes vorweisen zu können, ist eher ein Armutszeugnis einer Kultur.
-
Fremde Kulturen für "besser" zu halten als die eigene, auch wenn die es für richtig halten, andere zu martern, zu skalpieren, oder sonstwie Gewalt antun, blendet die Gnadenlosigkeit und Grausamkeit von Individuen und Kulturen aus und will sie nicht wahrhaben. - Bis sie eines weniger schönen Tages selbst damit konfrontiert werden.
-
Und bitte keine Kriege schon in den KiTas.
-
Trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass hier eine Diskussion geführt wird, die anderswo offenbar ständig erfolgreich verdrängt wird. Und es sind durchaus differenzierte, wohl überlegte - auch das von den damit Beauftragten so gern zitierte fürsorgliche "Kinds- und Gemeinwohl" berücksichtigende, beachtliche Beiträge darunter.

04. | Andreas Schmidt | 28.11.2012 | 17:45 Uhr
Heute ist Mittwoch!

Wurde denn nun gestreikt? Heute wollten die Eltern doch ihre Kinder nicht zur Schule schicken.

05. | Gerhard Gaebel | 28.11.2012 | 17:20 Uhr
Zwölfjähriger

Ihr BeitragEr solte in eine Anstalt kommen und erst wieder rauskommen wenn er ein Hauptschuhlabschluss hat . Alles andere hat warscheinlich keinen Sinn und so hat man ihn unter Kontrolle . Aber in Deutschland sind Verbrecher durch unsere Gesetze geschützt

06. | Rolf Steigner | 28.11.2012 | 17:05 Uhr
Das waren noch Zeiten..............

Wir mußten früher den Knüppel selber aus dem Knick schneiden, und wehe der war nicht dick genug.
Und was hat mir das geschadet? Ich habe studiert, Haus, Beruf, vernünftige und wohlerzogene Kinder und Enkel.

07. | Pedi Schöttler | 28.11.2012 | 16:46 Uhr
@Gerhard Stahl

Lieber Herr Stahl, wo lesen sie hier etwas über Gewaltphantasien??? Ich kann hier nichts finden?? Dem Knaben den Arsch versohlen ist eine Gewaltphantasie? Eher eine adäquate Richtungsweisung wie ich finde. Holen sie ihn doch über Weihnachten zu sich und bekehren ihn - auch das wäre adäquat! Mit dem Finger auf andere zu zeigen, ohne eigene Vorschläge oder Ideen ist eher schwach, wie ich finde!

08. | Pedi Schöttler | 28.11.2012 | 16:38 Uhr
@Tim Stoneberg

Sarkasmus ist hier das Zauberwort ;-)
@Jutta Pohn - es stimmt schon, was sie schreiben! Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man diesen Bengel nur zur Raison bringt, in dem man ihn mal spüren lässt, was er bei anderen mit seinem Verhalten anrichtet! Soll ER doch mal Angst haben! Es kann doch nicht sein ( und ich muss mich echt wundern, dass nicht schon lang einer der Väter den Knaben mal nach Schulschluss hinter die Hecke gezogen hat...) dass eine ganze Schule mit diesem Mini-Terroristen nicht fertig wird. Kuschelpädagogen im Ausnahemzustand.... die Wasserkocher und Tee-Eier laufen heiß... tja.. da ist meiner Meinung nach eine Einzelkämpferausbildung manchmal günstiger (Achtung, Herr Stoneberg - hier wird´s wieder sarkastisch ;-)...)

09. | Pedi Schöttler | 28.11.2012 | 16:38 Uhr
@Tim Stoneberg

Sarkasmus ist hier das Zauberwort ;-)
@Jutta Pohn - es stimmt schon, was sie schreiben! Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man diesen Bengel nur zur Raison bringt, in dem man ihn mal spüren lässt, was er bei anderen mit seinem Verhalten anrichtet! Soll ER doch mal Angst haben! Es kann doch nicht sein ( und ich muss mich echt wundern, dass nicht schon lang einer der Väter den Knaben mal nach Schulschluss hinter die Hecke gezogen hat...) dass eine ganze Schule mit diesem Mini-Terroristen nicht fertig wird. Kuschelpädagogen im Ausnahemzustand.... die Wasserkocher und Tee-Eier laufen heiß... tja.. da ist meiner Meinung nach eine Einzelkämpferausbildung manchmal günstiger (Achtung, Herr Stoneberg - hier wird´s wieder sarkastisch ;-)...)

10. | Gerhard Stahl | 28.11.2012 | 16:34 Uhr
Oh TIM STONEBERG : ich weiß nicht, ob wir hier noch weiter denken dürfen, oder ob der

mit seinem Vornamen nicht zu nennende online-Redakteuer sonst wieder die Löschtaste drückt :
- und ich frage nochmals : wo waren diejenigen, die nun hier ihre Gewaltphantasie
ablassen die letzten 12 Jahre ?
.
Irgendwie ist der Junge ja blöd. Denke ich gerade. Denn, wenn er doch so ein
Schwerkrimineller wäre, wie ihn sogar die Herren aus der Großen Paschuburg
sehen, warum geht er dann noch zur Schule und lässt sich nach Hause
schicken ? Logisch wäre bei dieser angeblichen reinen kriminellen Energie,
der Bengel würde die HSH-Bank in Kiel ausrauben und in die Südsee flüchten,
machen andere doch auch ..............

11. | Pedi Schöttler | 28.11.2012 | 16:29 Uhr
@Tim Stoneberg

Sarkasmus ein Begriff????
@Jutta Pohn - stimmt schon, allerdings sollte die Aktion nicht von den Lehrern, sondern von den Eltern initiert werden! Wie ich schon schrieb, mir geht es nicht darum, Kindern Gewalt als Lösung zu präsentieren. Hier allerdings geht es um Zivilcourage und Team- bzw. Gruppenarbeit! Zwei Dinge, die in diesem unserem Lande leider in Vergessenheit geraten sind. Hier wird noch der in Schutz genommen, der mit dem Mist angefangen hat... ich bin nach wie vor dafür, dem Jüngling den Allerwertesten zur Leuchtkugel "umzubauen" - er wird es anders nicht verstehen und wenn DANACH dann Gespräche mit allen geführt werden, damit der kleine Braten schon versteht, dass er nicht ausgestossen wird, sein Verhalten in der Form allerdings auch weder toleriert noch aktzeptiert wird... für mich ein vernünftiger Angang!

12. | Tim Stoneberg | 28.11.2012 | 14:54 Uhr
Wir sind der Mob

"... 'ne gehörige Tracht Prügel " und dann: Frohes Fest!

So erschließt sich mir der Sinn von Weihnachten völlig neu!


_

13. | Jutta Pohn | 28.11.2012 | 14:49 Uhr
Ach Pedi...

... schauen Sie sich die heutigen Lehrer doch an. Bereitwillig würden sie all die Schüler bestrafen, die sich körperlich und gar gemeinsam zur Wehr setzen. Da würde die ganze Härte deutscher Pädagogik schon greifen.

Mich erinnert diese Posse an all die anderen Dinge, die in diesem Land vor sich gehen und von den Medien wie von den Leuten, die auch in Fällen wie hier das Problem bei zu wenig Zuwendung und zu wenig Liebe sehen, totgeschwiegen oder in Abrede gestellt werden. Nie ist das Individium Schuld, stets die Gemeinschaft. Nie der sozial Auffällige, immer die Normalen. Nie der Gast oder Asylsuchende im Land, sondern immer die spießigen Ureinwohner.

14. | Pedi Schöttler | 28.11.2012 | 14:39 Uhr
Schlagt ihn mit seinen eigenen Waffen!

Zunächst einmal muss ich sagen, wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum totlachen: eine ganze Schule in Angst und Schrecken vor einem 12-jährigen. Ich kann den Menschen nur anraten, mal Zivilcourage zu zeigen und diesem Pimpf den Weg aufzeigen! Wie schon Hr. Paulsen sehr treffend bemerkte: ne Portion Klassenkeile wäre angebracht! Jeder Schlag, den dieser kleine Pupser austeilt, sollte mit zweien beantwortet werden! Es geht hier auch nicht darum, den Kindern den Weg der Gewalt schmackhaft zu machen. Heutzutage ist es aber leider so, dass man sich zeitweilig nur auf die gleiche Art und Weise zur Wehr setzen kann. Ich bezweilfe auch ganz stark, dass der Junge intelligent genug ist, "gesprochenes Wort" zu verstehen und umzusetzen. Konsequenzen sind ihm offenbar auch fremd.. was bleibt ist ne gehörige Tracht Prügel und Itzehoe Verbot! Frohes Fest

15. | Pedi Schöttler | 28.11.2012 | 14:39 Uhr
Schlagt ihn mit seinen eigenen Waffen!

Zunächst einmal muss ich sagen, wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum totlachen: eine ganze Schule in Angst und Schrecken vor einem 12-jährigen. Ich kann den Menschen nur anraten, mal Zivilcourage zu zeigen und diesem Pimpf den Weg aufzeigen! Wie schon Hr. Paulsen sehr treffend bemerkte: ne Portion Klassenkeile wäre angebracht! Jeder Schlag, den dieser kleine Pupser austeilt, sollte mit zweien beantwortet werden! Es geht hier auch nicht darum, den Kindern den Weg der Gewalt schmackhaft zu machen. Heutzutage ist es aber leider so, dass man sich zeitweilig nur auf die gleiche Art und Weise zur Wehr setzen kann. Ich bezweilfe auch ganz stark, dass der Junge intelligent genug ist, "gesprochenes Wort" zu verstehen und umzusetzen. Konsequenzen sind ihm offenbar auch fremd.. was bleibt ist ne gehörige Tracht Prügel und Itzehoe Verbot! Frohes Fest

16. | Rosalinde Lent | 28.11.2012 | 13:22 Uhr
in erster linie dem kind helfen

Ich empfehle die Jugendhilfe-Einrichtung Futura in Bunsoh.

17. | Gerhard Stahl | 28.11.2012 | 06:21 Uhr
Männer und Frauen der Zucht, Ordnung, der schlagenden Erziehung : eine Frage habe

ich noch an Euch alle in Itzehoe auch an alle "Amtspersonen" : wo wart Ihr Versager
in den letzten 12 Jahren mit Euerer jetzt "hier" großen Klappe ............

18. | Wir sind das Volk | 28.11.2012 | 02:04 Uhr
Komplette Mannschaft (und Frauschaft) auswechseln

Da die Sache wohl schön länger läuft, ist das Versagen der Erwachsenen und der Behörden, ja wohl Faktum.

Die duldenden Beteiligten müssen von ihren Posten und Ämtern befreit werden, denn sie sind im Grunde Komplizen.

Jeder Einzige davon wäre aufgerufen (gewesen) vom Notwehrrecht gebrauch zu machen und den verkommenen Agressiven am Schlawittchen zu packen und ihm hohen Bogen aus der Schule hinaus zu schleudern.

Dort hätte die Abschiebebehörde bereit zu stehen, und die komplette Familie ohne jeden Umstand, in den Flieger zu setzen.

"Was für ein unfassbares Versagen zuständiger Personen und Behörden, und was für ein unfassbares Versagen unseres Rechtssystemes".

19. | Hans Stein | 27.11.2012 | 22:38 Uhr
Hat er jemals Zuwendung bekommen?

Die Schule und das Jugendamt geben m. E. ein schwaches Bild ab und schieben sich gegenseitig den „schwarzen Peter“ zu. Man kann doch wohl nicht die Erziehungsaufgabe einer (fremden?) 17-jährigen, die selbst Probleme hat, überlassen.

„Der ganze Katalog an erzieherischen Versuchen und Strafen sei abgespult worden.“
Dies zeigt m. E., dass Strafen in diesem Fall wohl nicht die geeigneten Mittel sind. Weitere Bestrafungen könnten das beste Mittel sein, um den Jungen in die Kriminalität abgleiten zu lassen.

Vielleicht ist erst einmal die Frage zu beantworten, warum er sich so verhält. Hierfür gibt es Gründe! Wie der Blaue Klaus bereits schilderte, ist das Verhalten ja nicht angeboren. Wenn das „warum“ geklärt ist, kann die Therapie ansetzen (wie immer die auch aussieht, das müssen die Spezialisten entscheiden).



Der Junge ist 12 Jahre alt, also müssen die Eltern mind. um die 30 Jahre alt sein. In dem Alter ist man nicht mehr hilflos und kann sehr wohl Verantwortung übernehmen. M. E. ist in erster Linie das Jugendamt gefordert.

20. | Juergen Albers | 27.11.2012 | 20:25 Uhr
@ ANNELIES LIEBSCHNER-STABENOW 27.11.2012 14:29

Es geht primär erst einmal darum, wie der Junge sich verhält. Solch ein Verhalten ist nicht zu tolerieren und muss bestraft werden. Daher passen Ihre Zitate hier nicht.

21. | Andreas Schmidt | 27.11.2012 | 16:40 Uhr
mit 12 Jahren...

...seine Zukunft bereits hinter sich zu haben, ist schon eine reife Leistung. Und genau das ist hier der Fall. Der Bengel ist bereits durchs Rost gefallen. Wer auch immer das verbockt hat.
In erster Linie würde es mir nun darum gehen, andere vor ihm zu schützen. Und DANN kann man mal schauen, ob man ihn wieder in die Spur bringen kann.

22. | Hugo T. | 27.11.2012 | 15:09 Uhr
ja

@ Anton, ja Männerquote sofort, in Kita und der Grundschule und den weiteren Schulen.

@ ANNELIES LIEBSCHNER-STABENOW: Da Sie ja nun erkennen können, wo Sie den zarten Knaben finden, holen Sie ihn doch zu einem Spaziergang. Ihre Feuilleton-Weisheiten helfen in dieser Kundschaft nicht weiter. Aber versuchen Sie es. Berichten Sie uns dann später von Ihrem Spaziergang?

23. | Karl Anton | 27.11.2012 | 14:47 Uhr
Männerquote

Genau sowas kommt dabei raus, wenn man den Kleinen immer erzählt, dass sie auch die andere Backe hinhalten sollen und schon im Kindergarten jede Rangelei unterbunden wird. Wer niemals gelernt hat was weh tut, hat auch keine Hemmschwelle bei dem was er anderen antut.
Ich stimme BATE75 zu, früher haben wir sowas mit Hilfe des älteren Bruders oder Freunden geregelt.
Es wird höchste Zeit für eine Männerquote in Kindergärten und Grundschulen, damit auch die Jungen lernen sich in der Gesellschaft zu benehmen.

24. | Annelies Liebschner-Stabenow | 27.11.2012 | 14:29 Uhr
12 jähriger terrorisiert Mitschüler



Da stellt man einen 12 jährigen Jungen öffentlich an den Pranger.
Wenn man den Artikel liest, meint man es handele sich um einen Gangster, der eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt.
Mir fällt keine schnelle Lösung ein, aber es fallen mir zwei Zitate ein.
Ein weiser Indianer sagte einmal:
.......bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
und der DichterAntoine Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“)
schrieb:
Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte,
mit oder ohne Worte,
an der richtigen Stelle abzugeben.
Allen, die mit diesem Jungen zu tun haben, wünsche ich das von Herzen.

25. | Annelies Liebschner-Stabenow | 27.11.2012 | 14:29 Uhr
12 jähriger terrorisiert Mitschüler



Da stellt man einen 12 jährigen Jungen öffentlich an den Pranger.
Wenn man den Artikel liest, meint man es handele sich um einen Gangster, der eine ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt.
Mir fällt keine schnelle Lösung ein, aber es fallen mir zwei Zitate ein.
Ein weiser Indianer sagte einmal:
.......bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
und der DichterAntoine Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“)
schrieb:
Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte,
mit oder ohne Worte,
an der richtigen Stelle abzugeben.
Allen, die mit diesem Jungen zu tun haben, wünsche ich das von Herzen.

26. | Hugo T. | 27.11.2012 | 13:51 Uhr
@ Stahl

Ja, und das ist kein Einzelfall. Betreut mit einem Heer von Sozialarbeiterinnen, Familienhelferinnen, Anwälten (auf Prozeßkostenhilfe), Psychologen und Polizei. Heimplätzte für solche Mädchen (davon gibt es mittlerweile mehr als Jungs) und Jungs kosten locker 200 Euro am Tag.

27. | Thorsten Kropp | 27.11.2012 | 13:28 Uhr
Politiisch korrekte Schüler.

Wahnsinn, dass eine komplette Schule sich wegen so einem kleinen Krawallmacher fürchtet. Zu meiner Zeit gab es solche unsympathischen Mitschüler ja auch, aber damals standen wir alle solidarisch zusammen und wenn so einer ankam, dann gab es die Schläge halt zweifach zurück.

Aber mein Gott, das ist anscheinend schon eine andere Generation. Heutzutage wehrt man sich eher mit Lichterketten und Schweigeminuten auf dem Pausenhof. Und das auch nur, wenn ein ausländischer Mitschüler (vermeintliches) Opfer ist. Auf keinen Fall bei einem Täter, denn hier muss ja der Hintergrund beachtet werden. Und diese politisch korrekte Einstellung haben unsere Kiddies zum Großteil schon ganz gut eingetrichtert gekriegt.

28. | Gerhard Stahl | 27.11.2012 | 12:08 Uhr
Entschuldigung, aber reden wir mal Klartext : ein ganzer Ort kommt mit einem Bengel

im Alter von 12 Jahren nicht zurecht ? ist das jetzt eine Zeitungsente hier?
[Anm. d. Redaktion: Anrede wurde entfernt]

29. | Jürgen G. Gmell | 27.11.2012 | 11:26 Uhr
Wie jetzt ...?

Habe ich da mal wieder was "falsch verstanden"? - "... lebt der Junge nicht zu Hause, sondern bei einer 17-Jährigen, die ebenfalls sehr gut bekannt ist bei der Polizei. ..." - Sicherlich wie Brüderlein und Schwesterlein und eher nicht wie junge Mutter und Sohn, oder gar Männlein und Weiblein ...
-
Aber "die Behörden" sind da ja äußerst wachsam und der Arg wohnt sozusagen direkt bei ihnen im Hirn - außer da, wo genau die Art Mitmbürger/innen andere anpisst und schlecht macht und der Sachverhalt, der zum Einschreiten nicht nur ermächtigen, sondern geradezu verpflichten würde, auf der Hand zu liegen scheint.
-
Sonst sind die Schüler/innen und Schüler ja auch nicht so "hilflos" und ihre Eltern im Mobben auch nicht ungeübt, vielleicht mag er das ja nur nicht so recht, wer weiß ...
-
Ja, wo fliegen sie denn, die toten Vögel ...?!? - Oder: "Was guckst Du (weg) ...!?!"

30. | Jim Dawson | 27.11.2012 | 10:42 Uhr
@Redaktion

Ha Ha... soviel zu "shz.de distanziert sich... etc. pp. geben AUSSCHLIESSLICH DIE PERSÖNLICHEN ANSICHTEN UND MEINUNGEN DER USER WIEDER"... habt ihr da was an euren eigenen Satzungen icht verstanden?? Oder sind die Kommentare gelöscht worden, weil das Verhalten der Redaktion mal auf den Prüfstand gelegt wurde???? Es gab Zeiten, da wärt ihr ganz groß raus gekommen, mit euer Zensur....

31. | Onlineredaktion shz.de | 27.11.2012 | 10:37 Uhr
Kommentar entfernt

Kommentar wurde wegen Beleidigung gelöscht

32. | Jim Dawson | 27.11.2012 | 10:01 Uhr
Dreht den Spieß doch um!

Ich kann nicht glauben, was ich hier lesen muss.. Ein Dorf voller Feiglinge und Kuschelpädagogen bekommt einen durchgebrannten 12-jährigen nicht unter Kontrolle????? Zuviel Baldrian im Tee??? Mensch, da tun sich die Väter mal zusammen und ziehen diese kleine Made hintern Busch und singen ihm ein Liedchen... Wo liegt da das Problem?? Kuschelpädagogik und Verständnis werden ihn zu noch größerem Mist anspornen und diese beiden Varianten stinken ja förmlich nach Angst! Dem gehört so der Arsch versohlt, dass er noch Weihnachten 2013 leuchtet!!! Ich habe das Gefühl, dass Zivilcourage und Mut grundsätzlich im Off verschwinden... Wehrt euch doch gegen diesen Zwerg! Ich schüttel nur den Kopf - nur wer sich sowas bieten lässt, muss unter sowas leiden!!! Und was ist mit den Eltern von diesem Stiesel?? Hilflos??? Nunja... auch da gibt es sicherlich 2 Seiten zur Geschichte... Auf jeden Fall bin ich absolut dafür, dass man dieses kleine Stinktier mit seinen eigenen Waffen schlägt, anders wird es nicht in sein Klebstoff vernebeltes Hirn vordringen! Und zur Not... aus der Stadt treiben... Auch DAS geht.. man muss nur den Mut haben sich zu wehren!!!

33. | Der blaue Klaus | 27.11.2012 | 09:57 Uhr
Reine Erziehungssache

Kinder werden nicht so geboren, Kinder werden so gemacht.
Man gebe mir diese missratene Kreatur 4 Wochen unter meine Fittiche, der wäre der lammfromnmste Schüler im ganzen Land.

34. | Albert Anstand | 27.11.2012 | 09:57 Uhr
Jugendamt

Und dann kommt vom Jugendamt ein Onkel oder eine Tante, redet auf die Eltern ein und klappert mit dem armen Kind die Heime des Landes ab, ob da was wäre was ihm passen könnte. Geht ja nur wenn er freiwilligi dableibt und die Eltern mitwirken. Dann gefällt es ihm nach drei Tagen dort nicht, die Eltern finden auch nicht gut, dass er jeden morgen aufstehen muß ... na ja, dann ist er wieder zuhase ... und der christ-konservativen Familienpolitik ist Genüge geleistet. Alles andere wäre staatliche Einmischgung und Sozialismus wollen wir ja nicht.

35. | caroline müller | 27.11.2012 | 09:21 Uhr
re

ich finde es richtig was die eltern machen. auch die strafmündigkeit sollte endlich mal runtergesetzt werden. die jugendlichen von heute rauchen mit 10, saufen und kriegen mit 14 kinder. dazu noch die schlägereien unter diesen prolls. die wissen genau, das ihnen nix passiert, und genau das würde ich ändern, aber ganz schnell.

36. | Peter Paulsen | 27.11.2012 | 09:21 Uhr
Bankrotterklärung der Schule

Die Schule wäre sehr wohl in der Lage, durch Sanktionen hier einzugreifen und dadurch zu signalisieren, dass sie ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag verstanden hat. Aber leider ist es heute so und da spreche ich aus Erfahrungen der Schulen, die meine Tochter bis jetzt besucht hat, dass man lieber die Augen verschließt und den jungen Terroristen gewähren lässt und das zum erheblichen Nachteil der Mitschüler. Wenn sich aber mal ein Terroropfer zur Wehr setzt (auch schon selbst erlebt), dann ist die Schulleitung erstaunlicherweise seeeehr schnell mit Reaktionen. Ich verabscheue Gewalt, aber hier wäre die Idee mit der Klassenkeile eine Überlegung wert. Man, wat ´ne beschissene Welt für unsere (normalen) Kinder- Und an die Verantwortlichen: Schämt Euch!

37. | Bate75 | 27.11.2012 | 09:04 Uhr
Wie bitte?

Eine Überzahl von Schülern lässt sich von EINEM Schüler terrorisieren?
Sind die Deutschen nur noch Duckmäuser? Vor nicht mal 20 Jahren hätten solche Sozialkrüppel Klassenkeile bekommen, wenn sie aufmucken!

Ein Lehrfilm für alle Unteranen:

> http://www.youtube.com/watch?v=H6b70TUbdfs

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