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Norddeutsche Rundschau

03. Dezember 2016 | 16:46 Uhr

Zweites Sørdfest Open Air: Rocken bei Regen in Flethsee

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das war einfach Pech: Das mit viel Herzblut und Ambition ausgerichtete das zweite Sørdfest Open Air in Landscheide, Ortsteil Flethsee, fiel am Wochenende ein wenig der durchwachsenen Witterung zum Opfer. Immer wieder einsetzender Regen und kalter Wind, der über die Felder wehte, ließen einfach keine große Festivalatmosphäre aufkommen. So waren es nur knapp 200 der eigentlich erwarteten 350 Besucher, die dieses Mal an zwei Tagen mit immerhin zwölf Bands aus den Bereichen Rock, Hardrock und Heavy Metal rockten. Dabei hatten die Band „Sørdlich“ und der „Sørdlich Kulturverin“ alles getan, damit sich Besucher und Musiker wohl fühlten.

Auf dem Festivalgelände kurz hinterm Ortsausgang wurde ein abwechslungsreiches und sogar massentaugliches Line Up organisiert, mit dem der Geschmack der meisten Fans von Hardrock und Heavy Music getroffen worden wäre. So gab es eine bunte Mischung aus Heavy Metal mit Epic Metal von „Aeternitas“ aus Hamburg, Hardcore Metal von „Violand“ aus Flensburg , Thrash Metal gab es von „CasketInc.“ aus Brunsbüttel, 80er Jahre-Metal von „Carbid!“ aus Braunschweig, Metalcore von „Brazing Bull“ aus Itzehoe sowie „Awaiting Downfall“ aus Paderborn. Alle Bands hatten trotz des Wetters „richtig Bock aufs Abrocken“, wie Tim Engel von Brazing Bull übers soziale Netzwerk wissen ließ.

Schon am ersten Abend räumten vor dem Headliner die Lokalmatadoren und Ausrichter von „Sørdlich“ aus Flethsee („Bar Rock mit wat dabei“) ab. Sie stellten ihre neuesten Songs „Walhalla“ und „Wir zwei“ vor, die auch auf ihrer im kommenden Jahr erscheinenden CD enthalten sein werden. Und sie bereiteten dem Headliner von „Fifth Avenue“ aus Hamburg das Feld für seinen Auftritt, für den es pünktlich aufhörte zu regnen. Auch diese Band stellte einige Songs ihrer neuen CD vor, die am 9. September erscheinen soll. Stimmungsvoll klang dieser Abend mit Cover Rock von Rock-Klassikern der Band „Iron X“ aus Hamburg aus. Zu Imbisswagen und Grillstand, einem Merchandise-Stand für die Bands und kaltem Bier sowie Cocktails und einer Met-Bar waren die Voraussetzungen ideal. Bei dem durchwachsenen Wetter half ein Zelt zum Unterstellen, und selbst die umgesetzten Sicherheitsbestimmungen – es durften keine Rucksäcke oder größeren Taschen mit aufs Festivalgelände genommen werden – klappten.

Am zweiten Tag rockten neben den zahllosen Vorbands vor allem die Headliner das Programm: Die „Kneipenterroristen“ boten eine Stunde lang eigene Songs und daran anschließend zwei Stunden lang einen Marathon an „Böhse Onkelz“-Klassikern.

Trotz der Witterungsbedingungen gefiel das Ambiente den Fans und den Bands. So sagte Daniel Lenz, Gitarrist von „Aeternitas“ aus Lübeck: „Organisation, Sound und Bühne sind super. Es gab auch ein tolles Catering. Man merkt: Das ist alles mit Liebe gemacht.“ Auch Zuhörerin Mation Becker aus Marne fand die Organisation toll: „Es hätte alles nur mehr Zuhörer verdient.“

Organisator Marco Frauen mochte dem Ganzen trotz des Regens nichts Schlechtes abgewinnen: „Es herrschte beste Stimmung, wir hatten unkomplizierte Gäste und Musiker und somit eine entspannte Atmosphäre. Das ermutigt uns auch schon für das nächste Jahr.“ Dann hoffentlich bei schönerem Wetter.

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erstellt am 14.Aug.2016 | 16:36 Uhr

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