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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 09:02 Uhr

Zeichen der Zeit erkannt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Als erstmals frisches Wasser aus den Hähnen sprudelte und die alten Ölfunzeln durch elektrische Glühbirnen ersetzt werden konnten, war das vor allem im ländlichen Raum der Sprung in die Neuzeit. Ganz so existenziell ist die Versorgung mit schnellem Internet nicht – noch nicht. Wer sich aber heute schon gewerblich betätigen möchte, ist auf schnelle Leitungen angewiesen. Und künftig wird auch eine funktionierende Kommunikation immer häufiger von den Kapazitäten der Datennetze abhängen. Die Bandbreite absehbarer Möglichkeiten reicht von medizinischer Beratung via Internet über Kontakt mit den Angehörigen in aller Welt bis hin zur Steuerung smarter Haushaltssysteme. In vielen Gemeinden wie jetzt auch in Ecklak hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Das schnelle Netz gehört zur Daseinsvorsorge wie Wasser, Strom und Wege. Die finanzielle Unterstützung der Bürger aus dem Gemeindesäckel ist da nur folgerichtig . Schließlich gibt man den Menschen ja auch nur zurück, was zuvor an Steuern einkassiert wurde – ganz konkret und vor Ort und nicht für irgendwelche Großbahnhöfe oder missratenen Flughafenprojekte. Genau dafür stehen die kleinen Kommunen. Und das ist gut so.

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von
erstellt am 17.Nov.2016 | 15:37 Uhr

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