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Norddeutsche Rundschau

21. Februar 2017 | 06:15 Uhr

Wintersport : Young Barracudas holen den EIS-Pokal

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mehr als 100 Eishockey-Cracks lieferten sich in Brokdorf zum Saisonabschluss in der Eissporthalle spannende Wettkämpfe.

Sie hießen „Moorhaie“, „Elbwölfe“ und „Barracudas“, „Rote Teufel“ und „Eispiraten“ und und machten ihren Namen alle Ehre: Sie kämpften leidenschaftlich um jeden Puck.Als letzte große Veranstaltung wurde der „EIS-Pokal“ zum Saison-Abschluss im Elbe Ice Stadion (EIS) in Brokdorf ausgerichtet. Mehrere Hundert Zuschauer und alle Spieler hatten viel Freude am spannenden Eishockey. Bereits zum achten Mal nahmen an der Jagd auf die begehrte Trophäe diejenigen Kufen-Cracks teil, die sonst im EIS trainieren. Mehr als 100 Spieler in zehn Mannschaften trafen aufeinander.

Acht Stunden lang versuchten sie herauszufinden, wer am besten in der Lage ist, die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Tor zu versenken. Ausgerichtet von der Gemeinde, ging es in Partien von jeweils 15 Minuten um den von ihr gestifteten Wanderpokal.

Es herrschte große Spannung, denn die meisten Spiele endeten unentschieden oder mit nur knappen Siegen. Sportlich von den Schiedsrichtern, Eismeister Lutz Stüven und Sven Hauschildt, geleitet, stellte sich schnell heraus: Die Vorjahressieger „Elbwölfe“ würden ihren Titel nach einer Niederlage, zwei Unentschieden und nur zwei Siegen wohl nicht verteidigen können, da waren andere stärker.

Zum Beispiel setzten die Jade Steelers, das einzige Gast-Team von jenseits der Elbe aus Sande bei Wilhelmshaven, Maßstäbe, landeten mal eben zwei Siege und ein Unentschieden aus den ersten drei Partien. Auch die „Young Barracudas“ aus Brokdorf landeten einen Sieg nach dem anderen, so dass beide Teams schließlich im Finale gegeneinander antraten. Das entschieden die „Young Barracudas“ vor gut besetzter Zuschauertribüne für sich und ergatterten schließlich den Pokal. Den dritten Platz belegten die „Ice Pirates“.

Und die Spieler fühlten sich wohl in Brokdorf. So sagte Kay Lüttjohann, der eigentlich bei den „Fighting Monkeys“ spielt, aber die „Jade Steelers“ coachte: „Das war ein großer Spaß. Da haben sich die 100 Kilometer und zwei Stunden Anfahrt gelohnt. Wir hatten richtig Lust aufs Spielen.“

Das bestätigte auch Markus Vollmer von den „Red Devils“ aus Hamburg: „Es war hart, wie es im Eishockey sein muss, aber letztlich immer fair.“ Turnierleiter Kay Hennings bilanzierte: „Wir haben ein schönes Turnier erlebt. Es sind ausgeglichene Spiele und wir haben keine Verletzten.“

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erstellt am 22.Mär.2016 | 05:14 Uhr

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