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Norddeutsche Rundschau

27. Juni 2016 | 02:32 Uhr

Glückstadt : „Wir wollen eine gute Bildung“

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Tag der offenen Tür mit vielen Angeboten für Eltern und angehende Schüler am Detlefsengymnasium

Gut besucht war der Tag der offenen Tür am Glückstädter Detlefsengymnasium. Dort hatten Eltern und Schüler – für die im Sommer der Wechsel von der Grundschule auf eine weiterführende Schulen ansteht – Möglichkeiten, sich über die Schule zu informieren. Für die angehenden Fünftklässler war diese Information eher praktischer Art. Während ihre Eltern sich von Orientierungsstufenleiterin Sonja Meß die Angebote und das Lernschema der näher erläutern ließen, gingen die Kinder in verschiedene Schnupperstunden und konnten schon mal ganz praktisch erfahren, was im Sommer auf sie zukommen könnte.

Zuerst wurden alle Besucher von Direktor Hartmut Appel begrüßt. Er wünschte ihnen viel Spaß mit den Angeboten. Seine Rede hielt er bewusst kurz und betont locker. „Für Kinder, die neugierig sind und was lernen wollen, ist diese Schule hier genau richtig.“ Er ließ jedoch auch keine Zweifel daran, dass ein gewisses Maß an Lernbereitschaft und Motivation nicht fehlen sollte für eine erfolgreiche Ausbildung am Gymnasium. Das brachten die angehenden Schüler größtenteils bereits mit. Die meisten waren sich schon ganz sicher, dass dies die Schule ist, die sie ab Sommer besuchen wollen. „Wir wollen eine gute Bildung“, erklärte dazu der zehnjährige Finlay. Bei anderen waren es die größeren Geschwister, die sich wohl fühlten und die Jüngeren ermunterten.

Die Angebote am Tag der offenen Tür taten ihr Übriges dazu. Viele Türen in der Schule standen offen. Chemie-, Physik- und Biologieräume luden zu kleinen Experimenten ein. Im Musikraum wurde ein Stück mit Gesang und Orffinstrumenten einstudiert. Im Kunstraum konnten die Produkte der Werkkurse angeschaut werden.

Die Streitschlichter präsentierten sich und ihre Arbeit, ebenso das Mathe-Top-Team und die Zweigstelle der Stadtbücherei. Sechs Fünftklässler hatten extra für diesen Tag ein kleines Theaterstück ausgedacht und eingeübt, dass sie den zukünftigen Schülern in mehreren Aufführungen zeigten. Essen und Trinken steuerten der Verein der Milchmütter und die Schüler des elften Jahrgangs bei.

Während des gesamten Vormittags standen nicht nur die Lehrer, sondern auch der Direktor und die Mitarbeiterinnen des Sekretariats für Fragen und Informationen bereit. Die beiden Hausmeister waren ebenfalls vor Ort und trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. „Was wäre unsere Schule ohne die Hausmeister und unsere Sekretärinnen“, lobte Hartmut Appel das Schulteam. Er ermunterte die Schüler auch, ihre Fragen an die Lehrkräfte zu richten. „Wir haben hier ein umfangreiches Wissensteam auf vielen Gebieten. Und was die Lehrer nicht wissen, das schlagen die auch mal im Internet nach“, erklärte er scherzhaft.

Auch Orientierungsstufenleiterin Sonja Meß freute sich schon auf viele neue Schüler. „Wir möchten aus jungen, verspielten Zehnjährigen im Laufe von acht Jahren junge, umfassend gebildete, demokratisch denkende Erwachsene machen. Und dabei möchten wir mit den Eltern zusammenarbeiten“, erklärte sie im Rahmen des Informationsvortrages in der Mensa.

„Im vergangenen Jahr hatten wir knapp 90 Anmeldungen für die neuen fünften Klassen. Für dieses Jahr rechnen wir trotz allgemein sinkender Schülerzahlen mit ähnlichen Anmeldezahlen“, betonte Schulsekretärin Claudia Warnke. Sie nimmt mit ihren Kolleginnen Andrea Guder und Tanja Hoeft ab Montag die Anmeldungen für die zukünftigen Fünftklässler am Detlefsengymnasium entgegen.

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