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Ehrenamt : Weniger Dienste, aber viel Aktivität

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Jahresbilanz des DRK in Itzehoe. Viele Helfer Helfern auch in die Flüchtlingshilfe, den Katastrophenschutz und bei der Geflügelpest eingebunden.

Flüchtlingshilfe, Katastrophenschutz, Geflügelpest – das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Itzehoe hatte ein nicht ganz typisches Jahr zu bewältigen. Bei der Hauptversammlung im DRK-Haus in der Lindenstraße mit etwa 50 Teilnehmern konnte aber eine positive Bilanz gezogen werden.

Aufgrund der hohen Einbindung von Helfern in der Flüchtlingshilfe, im Katastrophenschutz und durch die Geflügelpest seien die Zeiten für Dienste und Ausbildung etwas zurückgegangen, musste Bereitschaftsleiter Tobias Moritz feststellen. Etwa 1000 Stunden weniger als im vergangenen Jahr haben die 77 Bereitschaftsmitglieder des Ortsverbands geleistet. So gab es eine leicht gesunkene Zahl von Dienstabenden (von 19 auf 16), Ausbildungsterminen (39/33) und Theaterdiensten (138/128). Die Summe der Dienste sei somit von 274 auf 254, die Summe der Stunden von 6476 auf 5480 zurückgegangen. Noch in diesem Jahr soll die Bereitschaft mit neuer Dienstbekleidung ausgestattet werden.

Ausgebildet worden seien Mitglieder in für die Zukunft essenziellen Bereichen wie etwa der Psychosozialen Notfallversorgung. „Es wurden Techniken vermittelt, um Einsatzkräfte nach dem Einsatz psychologisch zu betreuen.“ Drei Teilnehmer waren an mehreren Wochenenden für jeweils drei Tage in Futterkamp (Ostholstein), wo sie lernten, die entsprechenden Strategien umzusetzen. Geschult wurden dort insgesamt zwölf Teilnehmer.

Kathrin Bräuß, Leiterin vom Jugendrotkreuz (JRK), bilanzierte ebenso zahlreiche Aktivitäten – vom Gruppenleiter- über den Erste-Hilfe-Kurs sowie Übungen und Gruppenstunden bis hin zur Weihnachtsfeier. Mit relativ guten Resultaten sein man von mehreren Wettbewerben zurückgekehrt, so etwa vom Kreiswettbewerb in Glückstadt sowie vom Landeswettbewerb in Neumünster (Platz 10) und vom Landeswettbewerb II (Platz 4) und III in Ostholstein (Platz 2). Dabei wurden Themen wie „Gesunde Ernährung“, „Strukturen im DRK“, „Flüchtlinge (Wege, Anträge, Möglichkeiten)“ sowie „Sicherheit im und am Wasser“ behandelt und mit verschiedenen Aufgaben bewältigt worden.

In der Herbstfreizeit ging es zum letzten Ferienlager auf das DRK-Gelände nach St. Peter-Ording, welches vom DRK-Kreisverband verkauft werden soll (wir berichteten). „Es war ein Aufenthalt mit viel Spaß und ein emotionaler Abschied.“

Für die Sozialarbeit im Ortsverein berichtete Waltraud Hansen über ebenso zahlreiche Aktivitäten – vom Altenclub über Ganztagsausflüge nach Tönning sowie zum Nord-Ostsee-Kanal und zum Kohl-Buffet nach Süderhastedt bis hin zum Frühlings- sowie Herbstfrühstück. Auch die Feste wie Aschermittwoch, Fasching und die Weihnachtsfeier sowie Grünkohl- und Mehlbüddelessen wurden gut angenommen.

Die verschiedenen Gruppen zur Hilfe und Selbsthilfe seien ebenso gut frequentiert. „Bei vier Blutspendediensten haben wir im RBZ 162 Spender betreut, davon 14 Erstspender. Damit ist ein kleiner Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr zu erkennen.“

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erstellt am 16.Apr.2017 | 14:39 Uhr

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