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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 15:23 Uhr

Grosse Party : Weinfest im sommerlichen Flair

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

22. Auflage der Veranstaltung des Kaufmännischen Vereins lockt Tausende Besucher in die Innenstadt.

Musik und Tanz bei Zwiebelkuchen und Käsespießen und dazu ein Gläschen halbtrockenen Rotweins – da fehlte eigentlich nur noch das Meer. An diesem Wochenende wurde der Kellinghusener Marktplatz zur mediterranen Piazza: Bei sommerlichen Temperaturen feierten Tausende Besucher eine beschwingte große Party in der Innenstadt.

Beim 22. Weinfest des Kaufmännischen Vereins Kellinghusen (KVK) gab es im sommerlich-milden Flair neben ausgewählten Weinen aus vielen Regionen der Welt auch viel Kulinarisches sowie Musik auf vier Bühnen mit Tanz und guter Laune. Wie immer am zweiten Sonnabend im September war das alles mit entsprechender Beleuchtung in stimmungsvoll buntes Licht getaucht. Im Zelt des Kaufmännischen Vereins auf dem oberen Marktplatz hatten Petra Flindt und Thomas Gaycken alle Hände voll zu tun, denn Zwiebelkuchen, Federweißer und Käsespieße gingen „für sehr viele nette Menschen“ so schnell über den Tresen, dass sie gar nicht hinterhergucken konnten. „Wir waren schon nach zwei Stunden ausverkauft“, so Thomas Gaycken.

Weine aus deutschen Anbaugebieten und aus Übersee gab es unterdessen am großen Tresen bei Reimer Tetens, der Schwerstarbeit zu leisten hatte: „Sie haben uns das Zelt eingerannt“, beschrieb er, bevor er auch schon den nächsten Wein ausschenken musste. Vom Grauburgunder bis zum Moselwein, vom Weißburgunder bis zum Trollinger – hier gab es nur Weine aus deutschen Landen. „Ich möchte die heimischen Winzer unterstützen. Es lebt alles von der Vielfalt.“

Regina Nürnberg und Ute Burkhardt verkauften an ihrem Stand deutsche Weine von Spätburgunder und Dornfelder über weißen Burgunder und Riesling bis hin zum Roséwein. „Der Geschmack scheint sich von lieblich nach halbtrocken verlagert zu haben“, stellte Regina Nürnberg eine Änderung fest.

Unterdessen gönnten sich Jutta Reimer, Stefanie Gatke und Anja Wegner ein Glas Rebensaft am Weinstand nebenan. Den hatten sie sich verdient, denn: „Wir haben zuvor bei der Ausgestaltung der Buden mit der Deko geholfen“, erzählte Jutta Reimer. In Regine Struves Deko-Team hatten sie geholfen, körbeweise Äpfel, Blumen, Mais, Heidekraut, Efeu und Weinranken an die Buden zu schleppen, und diese dort drapiert. „Das waren 150 Paletten, damit es stilvoll und gemütlich wird“, so Stefanie Gatke.

Dass die benutzten Gläser auch wieder gewaschen wurden, dafür sorgten Lara und Laura Liebetanz an ihrem Stand mit einem Geschirrspüler, der eine Fuhre benutzter Gläser in zwei Minuten spülte und trocknete. „Hier gehen an einem Abend viele hundert Gläser durch“, sagte Lara Liebetanz. „Man trifft aber auch viele Leute, die man kennt. Deswegen ist es ganz lustig“, sagte sie und verpackte die gewaschenen Gläser wieder in Kartons.

Auch Gerhard Borchardt, Bettina Boussouf, Erika Naecker und Karola Bemowski gönnten sich ein fruchtiges Gläschen. Schon seit Jahren dabei, hatten sie erst Freunde besucht, dann gemeinsam beim Griechen gegessen und das Ganze dann mit einem entspannten Gläschen Wein abgeschlossen. „Es ist mal eine etwas andere Feier“, freute sich Bettina Boussouf.

Um die technische Ausstattung von drei Bühnen kümmerte sich Peter König gemeinsam mit Julian Bohnsack. „Wir haben es so ausgesteuert, dass sich die Bühnen nicht gegenseitig stören“, sagte er. „Und das ist uns auch gut gelungen.“ Um etwas Neues anzubieten, wurden die musikalischen Acts im Vergleich zum Vorjahr gewechselt.

Ob Jan Salander mit Gitarre und Singer/Songwriter-Musik, ob die Band „Soul 08/15“ mit groovigen Sounds, die „Bratzband“ in zwei Teilen oder „Flori‘s Lemon Bar“ mit Pop und Latin – alle Live-Bands sorgten für beschwingte Stimmung. Auf dem Marktplatz ließen es zwei Urgesteine aus der hiesigen DisKolandschaft krachen: Stefan Wahnsinn (Stefan Wolter) und Harry Sack (Bernd Stöltig) brachten die Boxen bis Mitternacht zum Wummern. „Es sind sehr viele Menschen unterschiedlicher Kulturen hier“, fiel Stefan Wahnsinn auf, „und alle feiern friedlich miteinander.“

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erstellt am 12.Sep.2016 | 17:03 Uhr

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