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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 19:39 Uhr

Jung und Engagiert : Wecken, Spielen, Tanzen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die 17-jährige Itzehoerin Julia Struve begleitet erstmals als Betreuerin das Zeltlager des Sportclubs Itzehoe in Lensterstrand.

Zwei Wochen Spiel, Spaß und Ferien: 112 Kinder sind in diesen Tagen mit dem Sportclub Itzehoe (SCI) im Zeltlager Lensterstrand an der Ostseeküste im Kreis Ostholstein unterwegs. Damit sie die Freizeit auch genießen können, fährt Julia Struve mit. Die 17-Jährige ist in eine von 19 Betreuern, die sich ehrenamtlich um die Kinder kümmern. „Ich bin selber schon sieben Jahre lang als Kind mitgefahren“, erzählt Julia. Ihr selbst hat das Zeltlager immer „sehr viel Spaß gemacht“, diesen Spaß möchte sie auch an die Kinder, die in diesem Jahr mitfahren, weitergeben.

Die Itzehoerin ist in diesem Jahr erstmals als Betreuerin dabei, „es hat sich in den letzten Jahren so entwickelt“, berichtet sie. Da sie immer älter wurde, hatte man ihr mehrere Aufgaben anvertraut, nun gehört sie zum ersten Mal offiziell zum Betreuerteam. „Ich denke, das hat sich schon so eingespielt, ich kenne ja auch schon viele Kinder“, sagt Julia.

In dem zweiwöchigen Camp hat sie viele verschiedene Aufgaben zu erledigen. „Morgens wird geweckt, dann gibt es Frühstück, danach gibt es eine Besprechung und später Spielen und Basteln“, umreißt die Jugendliche den vormittäglichen Tagesablauf. Nach dem Mittagessen darf sie sich dann ihrer Hauptaufgabe widmen: bei den Aktivitäten tanzt Julia mit den Kindern, die mögen. „Ich mache selber Zumba und HipHop beim SCI und habe auch schon in den letzten Jahren verschiedene Choreografien mit den Kindern erarbeitet“, erzählt Julia.

So kann sie beim Zeltlager ihr eigenes Hobby mit dem Engagement verbinden. Für Koordinator André Beltz ist Julia im Betreuerteam eine Bereicherung: „Julia war schon als Kind dabei und hat mitgeholfen. Ich denke dass sie sich auch als Betreuerin sehr gut einbringen kann“.

Zurzeit besucht Julia das Regionale Bildungszentrum, 2018 möchte sie dort ihr Abitur abgeschlossen haben, danach soll es in den gehobenen Dienst bei der Polizei gehen. Eines ist der Itzehoerin aber klar: „Ich werde auf jeden Fall weiter ins Zeltlager mitfahren und als Betreuerin auch noch viel Spaß haben.“





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