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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2016 | 09:12 Uhr

Verkehrsberuhigung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gerade im Sommerloch und vor Wahlkämpfen ist die Politik um originelle Vorschläge nicht verlegen. Jüngstes Beispiel: Wer mit dem Handy am Ohr am Steuer erwischt wird, soll vier Wochen seinen Führerschein abgeben. Man muss sich nur mal ein paar Minuten an eine viel befahrene Straße in Wilster stellen. Dann kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass es schlagartig sehr viel ruhiger werden dürfte. Geschätzt jeder zehnte Autofahrer befasste sich mit seinem Mobiltelefon. Sehr häufig übrigens Handwerker, Paketzusteller oder Mütter mit Kindern auf dem Rücksitz. Handlungsbedarf ist also offensichtlich. Es muss ja nicht gleich ein Fahrverbot sein. Vielleicht könnten auf den Bildschirmen von Smartphones ja auch immer wieder automatisch Bilder von zerdepperten Autos erscheinen. Oder man führt eine Zwangs-App ein, die bei Smartphones in Bewegung immer wieder akustische Störgeräusche produziert. Die Europäische Union wird hier sicher bald eine nette Regelung finden.

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erstellt am 01.Sep.2016 | 09:57 Uhr

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