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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 02:05 Uhr

Brandschutz : Übung als Feuerwehr-Olympiade

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die letzte Übung des Jahres fordert ehrenamtliche Brandbekämpfer aus Wilster gleich in drei verschiedenen Bereichen. Auch unter Zeitdruck meistern die Kameraden die Aufgaben.

Es war eine Abschlussübung der etwas anderen Art, der sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in diesem Jahr gegenübergestellt sahen. Mussten die Kameraden in den vergangenen Jahren zu fingierten Verkehrsunfällen und Bränden ausrücken, galt es dieses Mal, drei unterschiedliche Aufgaben rund um die Feuerwache schnellstmöglich abzuarbeiten. „Wir haben uns gedacht, wir veranstalten mal eine kleine Feuerwehr-Olympiade“, informierte Wehrführer Ralf Thede nicht nur die 30 anwesenden Aktiven aus der Wehr über das weitere Vorgehen, sondern zugleich die anwesenden Gäste aus der Kommunalpolitik sowie der Ehrenabteilung.

Das bedeutete für das Übungsszenario: In drei Gruppen gegliedert traten die ehrenamtlichen Brandbekämpfer gegeneinander an. Um die Einsatzbereitschaft aber auch den Druck auf die Akteure zu erhöhen, wurden für die zwei erstplatzierten Gruppen Preise in Aussicht gestellt. „Das Team, das zur Erfüllung der drei Aufgaben am meisten Zeit benötigt, darf dann heute den Abwasch übernehmen“, kündigte Thede an.

Hoch motiviert gingen alle drei Gruppen die ihnen gestellten Aufgaben an. Neben der Rettung einer im Pkw eingeklemmten Person mittels hydraulischer Rettungsschere und Spreizer, mussten die Akteure zur Bekämpfung eines Feuers eine Wasserversorgung aus der Au aufbauen und den Brand mit zwei Strahlrohren und einem Wasserwerfer bekämpfen. Bei dem dritten Szenario handelte es sich um einen Wohnungsbrand. Zwei Personen mussten in den verqualmten Räumen gefunden und über eine an der Fassade des Gebäudes in Stellung gebrachten Leiter in Sicherheit gebracht werden.

„Jeder Fehler und jeder Verstoß gegen die Unfallverhütungsvorschriften, wird mit Strafpunkten geahndet“, gaben die drei Zeitnehmer vor dem Start der jeweiligen Übung bekannt. „Das was heute abverlangt wird, haben wir eigentlich das gesamte Jahr über im vierzehntägigen Rhythmus geübt“, so Thede. „Heute geht es aber vielmehr um die Teamarbeit, als um die technischen Handlungsabläufe.“

Während die Kameraden die Aufgaben abarbeiteten, stand der Wehrführer den Gästen Rede und Antwort und lieferte Hintergrundinformationen zu den einzelnen Abläufen aber auch zu der Entwicklung des Feuerwehrwesens. Am Ende zeigte sich, dass sich das regelmäßige Üben gelohnt hatte, alle Teams lagen dicht beieinander – Wilsters Feuerwehr ist für den Ernstfall gut vorbereitet.

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