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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 05:05 Uhr

Glückstadt : Topbilanz für Jugendherberge

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

17 200 Übernachtungen in diesem Jahr – mehr als 150 000 insgesamt seit 2008 in dem modernen Gebäude am Rethövel

Es sind beeindruckende Zahlen, die Jörg Schönberger ganz locker über den Tisch mitteilt: 17 200 Übernachtungen oder – anders gesagt – 7500 Gäste nahmen bisher in diesem Jahr Annehmlichkeiten und Gastfreundschaft in der Glückstädter Jugendherberge in Anspruch. Das moderne, freundliche Haus am Rethövel erfreut sich also nach wie vor stetiger Beliebtheit. „Nun“, sagt Jörg Schönberger, „in den zurückliegenden neun Jahren kommen wir insgesamt auf mehr als 150  000 Übernachtungen.“

Anfang 2008 übernahmen er und seine Ehefrau Christiane die Leitung der Jugendherberge. Die Freundlichkeit der Herbergseltern spielt eine entscheidende Rolle, „aber es ist auch wichtig, sich immer wieder etwas einfallen zu lassen, um für die Gäste attraktiv zu sein“, sagt Jörg Schönberger. Wie der kleine Tisch an der Rezeption, an dem Kinder ihren Namen und ihre Lieblingsspeise aufschreiben können.

Von der Attraktivität des Hauses mit dem direkten Hafenblick machte sich auch jüngst Bürgermeisterin Manja Biel ein Bild. Sie wurde von der Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Jugendherbergswerks, Angela Braasch-Eggert, empfangen und willkommen geheißen. „Frau Biel zeigte sich sehr angetan vom Haus; hat sich aber auch für unsere Probleme und Wünsche interessiert“, beurteilte Jörg Schönberger den Besuch der Verwaltungschefin.

Probleme sieht der heute 51-Jährige eigentlich nicht; Wünsche natürlich. Einer davon geht Ende November in Erfüllung. Dann werden zusätzlich etliche der Vier-Bett-Zimmer mit eigener Dusche und WC ausgestattet.

Eine weitere Anregung: „Ich würde mir gerne hier in unserem Umfeld eine Webcam wünschen, die den Hafen und die Elbe im Blick hat“, sagt Jörg Schönberger. Er würde auch einen Standort zur Verfügung stellen. Ob sich das allerdings aus datenschutzrechtlichen Gründen realisieren lässt, sei noch dahin gestellt.

Die Herbergseltern lasen sich immer etwas einfallen. So wie die Kooperation mit den Glückstädter Werkstätten. 30 Fahrräder hat die Jugendherberge gestellt bekommen. Diese können ausschließlich Gäste des Hauses für Touren in die Umgebung anmieten. Neu im umfangreichen Programm der Aktivitäten sind auch Ausflüge zum Hochseilgarten Hanerau-Hademarschen.

Den Gästen, die durchschnittlich zwei bis drei Tage in Glückstadt verweilen, muss etwas geboten werden. Dazu zählen für die in diesem Jahr nochmals gesteigerte Zahl der Schülerklassen, für Familien, Singles, Paare und weiteren Gruppen die beliebten Kanutouren, Ausflüge nach Hamburg, Besuche auf dem Reiterhof „oder eben unsere Mini-Kreuzfahrt“, fügt Jörg Schönberger schmunzeln hinzu, als er die Fährfahrt über die Elbe nach Wischhafen erwähnt.

Im nächsten Jahr ist geplant, auch die Elb-Link-Verbindung von Brunsbüttel nach Cuxhaven zu nutzen. In der niedersächsischen Stadt soll es dann einen so genannten „Cuxhaven-Tag“ geben. „Ein Programm für die ganze Familie, denn wir wollen weiterhin Wohlfühlatmosphäre anbieten.“

Zudem weist das Ehepaar stolz auf die 4,5 von fünf Punkten im Bewertungsportal jugendherberge.de hin. 115 Betten in modernen Zwei- und Vier-Bett-Zimmern stehen zur Verfügung. Um das Wohl kümmern sich elf Angestellte. Sichtlich zufrieden berichtet Christiane Schönberger, dass zum vielfältigen kulinarischen Programm auch ein Pilotprojekt über die Einführung eines vegetarischen Tages von den Gästen überraschend gut angenommen wurde.

Am 18. Dezember schließt die Jugendherberge für dieses Jahr; am 5. Januar 2017 wird der Betrieb wieder aufgenommen. In der Zeit fahren die Schönberger zu Freunden in die Schweiz, um dort Ski zu fahren.




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