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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 11:51 Uhr

Geflügelpest : Tierseuche breitet sich in der Marsch weiter aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Fund einer toten Möwe und eines verendeten Bussards: Jetzt wurden auch rund um Brokdorf Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet.

Eine tote Möwe in Brokdorf, ein verendeter Bussard in St. Margarethen: Die Geflügelpest bereitet sich in der Wilstermarsch weiter aus. Laut Kreisverwaltung ist gestern bei zwei verendeten Wildvögeln der Virus H5N8 amtlich festgestellt worden.

Nach Fundorten in Burg/Dithmarschen – mit Auswirkungen bis weit in den Kreis Steinburg hinein – und am Elbstrand in Kollmar hat das Veterinäramt jetzt weitere Sperrbezirke (drei Kilometer Radius) und Beobachtungsgebiete (zehn Kilometer) eingerichtet. Für alle Gefügelhalter gelten dort strenge Vorschriften. Zudem dürfen in den ausgewiesenen Gemeinden keine Hunde und Katzen mehr frei herumlaufen. Damit will die Veterinärbehörde erreichen, dass die Tierseuche sich noch weiter ausdehnt.

Daher wird mit sofortiger Wirkung vom Kreis folgender Bereich als Sperrbezirk festgelegt: Teile der Gebiete der Gemeinden St. Margarethen, Nortorf und Dammfleth sowie das gesamte Gebiet der Gemeinde Brokdorf. Die Verfügung gilt zunächst für 21 Tage.

Über den Sperrbezirk hinaus wird für einen Zeitraum von 15 Tagen folgendes Gebiet als Beobachtungsgebiet festgelegt: Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Borsfleth, Blomesche Wildnis, Hodorf, Bahrenfleth, Heiligenstedten, Bekdorf, Neuendorf-Sachsenbande, Moorhusen, Krummendieck, Ecklak, St. Margarethen, Nortorf, Dammfleth und Teile der Stadt Glückstadt sowie die gesamten Gebiete der Gemeinden Wewelsfleth, Beidenfleth, Kudensee, Landscheide Büttel und das Gebiet der Stadt Wilster. Unter www.steinburg.de gibt es eine detaillierte Karte dazu. Alles, was rot umrandet ist, zählt zum Sperrbezirk, innerhalb der äußeren dunkelblauen Linie gelten die Bestimmungen für Beobachtungsgebiete. Im Internet findet man zudem zusätzliche Erläuterungen im Rahmen der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung.

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erstellt am 02.Dez.2016 | 05:16 Uhr

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