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Stadtwerke : Strom tanken direkt am Marktplatz

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Stadtwerkeleiter Torsten Fischer will Ladestationen für E-Autos in Glückstadts Innenstadt aufstellen.

Stadtwerkeleiter Torsten Fischer hält Ladestationen für Elektroautos für zeitgemäß. Und er kann sich auch schon vorstellen, wo sie in Glückstadt stehen könnten: Am Marktplatz, am Hafen und an der Weißkuhle. Im jüngsten Bauausschuss sprach er über Vorstellungen der Stadtwerke für eine Ladeinfrastruktur.

Fischer geht davon aus, dass es in Zukunft bundesweit mehr Elektroautos geben wird. Laut Statistik gab es in 740 gemeldete E-Autos im vorigen Jahr in Schleswig-Holstein, in Hamburg 858. Deutschlandweit waren insgesamt 25  502. Und die Zahl steigt. Hinzu kommen Roller und E-Räder. Aus diesem Grund sollen bundesweit künftig mehr Ladestationen aufgestellt werden. Die Glückstädter Stadtwerke wollen hierzu ihren Beitrag leisten. „Allein Hamburg will 600 Ladepunkte in diesem Jahr installieren“, erklärte Fischer.

Seine Kollegen in Itzehoe haben bereits vor Kurzem drei neue E-Ladesäulen in der Stadt eingeweiht. Ab sofort können in der Kreisstadt Elektrofahrzeuge – dazu gehören Autos, Roller und Fahrräder – rund um die Uhr auf den Malzmüllerwiesen, am Dithmarscher Platz sowie in der Adenauerallee nahe der Zulassungsstelle mit Strom versorgt werden. Wie in Itzehoe soll dann auch in Glückstadt der Preis von 39 Cent pro Kilowattstunde und ein Grundpreis von 35 Cent pro Ladevorgang gezahlt werden. Dies sei ein vergünstigtes Angebot.

„Wir haben neu auch ein E-Auto in unserer Stadtwerke-Flotte“, sagte Fischer zum Fortschritt, „aus Gründen der Nachhaltigkeit.“ Er erklärte, dass sowohl das technische Umfeld, als auch die Ladeleistungen immer besser werden.

Dass er für einen Standort bei „Arko“ – „ein prominenter Platz“ – plädiert, hat seinen Grund. Denn in unmittelbarer Nähe, am Fleth, haben die Stadtwerke eine Trafostation. Für den Standort Weißkuhle spricht, dass das Gelände den Stadtwerken gehört. Für den Hafenkopf empfiehlt sich die attraktive Lage. Denn wer für sein Auto Strom lädt, sollte auch die Möglichkeit haben, in der Zwischenzeit essen zu gehen oder Kaffee zu trinken.

Geplant sind die Ladestationen für das kommende Jahr. Die Politiker stimmten einstimmig dafür, von Seiten der Stadt dem Vorhaben grundsätzlich zuzustimmen.

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erstellt am 18.Mär.2017 | 17:35 Uhr

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