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Norddeutsche Rundschau

27. Juni 2016 | 22:26 Uhr

Start für Heider Großprojekt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Grundstein gelegt: Marktpassage könnte zum Weihnachtsgeschäft 2016 fertig sein / Rund 20 Millionen Euro werden investiert

Was lange währt, wird endlich Realität. Nach mehr als sechsjähriger Planung ist gestern die Grundsteinlegung der neuen Heider Marktpassage gefeiert worden. Bürgermeister Ulf Stecher, Markus Böger als Geschäftsführer des Bauherrn Heider Marktpassage GmbH & Co KG und Lorenz Hansen von der Hannoveraner Gundlach-Investorengruppe griffen zur Kelle und mauerten nach traditioneller Art Münzstücke, Pläne und eine aktuelle Tageszeitung in den Sockel ein.

Der symbolische Akt fällt nicht mit dem tatsächlichen Baubeginn der neuen Heider Einkaufspassage zusammen. Dieser war bereits im Juni mit dem großflächigen Aushub der Baugrube an der Marschstraße, wo sich der Lebensmittelmarkt Kaufland auf mehr als 3000 Quadratmetern ausbreiten wird. Parallel dazu wurde das letzte Gebäude des ehemaligen Wandmaker-Discountmarktes an der Markt-Westseite dem Erdboden gleichgemacht. An dieser Stelle soll sich der zweite Großmieter C&A niederlassen.

Die künftige Heider Marktpassage als bisher größtes Einkaufszentrum der Dithmarscher Kreisstadt ist ein ehrgeiziges Großprojekt. Das Center wird durch das Unternehmen Gundlach in Arbeitsgemeinschaft mit der Baufirma Muntebau aus Hannover umgesetzt. Das gesamte Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Heider Marktplatz ist rund 13  000 Quadratmeter groß. Davon werden rund 9300 Quadratmeter gewerblich vermietet. „Zurzeit sind bereits über 80 Prozent der Erdgeschossflächen vergeben“, sagte Markus Böger. „Mit Kaufland und C&A verfügen wir schon jetzt über zwei interessante Großmieter.“ Laut Böger konnten als weitere Nutzer die Unternehmen Mister Lady, Schuhpark Fascies und ein namhaftes asiatisches Restaurant gewonnen werden.

Den Investoren gehe es darum, so Böger, neue Geschäfte nach Heide zu bringen und zugleich bereits ortsansässige in das Projekt zu integrieren. „Wir würden uns freuen, lokale Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen in die Marktpassage aufzunehmen. Dazu werden bereits Gespräche geführt. Konkrete Vertragsabschlüsse gibt es aber noch nicht.“

Wann das 20-Millionen-Vorhaben in Betrieb geht, steht in den Sternen. Zahlreiche planerische und gestalterische Probleme sowie juristische Auseinandersetzungen führten immer wieder zu Verzögerungen. Ziel sei, eine Eröffnung im November oder Dezember kommenden Jahres hinzubekommen. Böger: „Vorausgesetzt, dass die Witterung hält und es zu keinen gravierenden Bauverzögerungen kommt, würden wir gerne zum Weihnachtsgeschäft 2016 starten.“

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