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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 08:52 Uhr

Rettungshunde : Spürnasen trainieren für den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Rettungshundezug des ASB Hamburg trainiert in Abrisshäusern in der Breiten Straße in der Itzehoer Innenstadt.

Erneut wurden am Sonntag die Abrisshäuser in der Breiten Straße Schauplatz für eine Übung von Einsatzkräften: Nachdem bereits die Itzehoer Feuerwehr und die Rettungshundestaffel Holstein die Gebäude zu Übungszwecken nutzten (wir berichteten), waren gestern Rettungshundeführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Hamburg vor Ort, um mit ihren Hunden die Suche nach vermissten Personen zu trainieren.

„Der Weg ist für uns zwar etwas weiter, aber die Häuser bieten eine tolle Gelegenheit zum Training, die wir so selten bekommen“, erklärt ASB-Ausbilderin Stefanie Blöcker. Besonders interessant sei, dass in einigen Wohnungen noch viele Gegenstände der letzten Bewohner zu finden seien. „Das bietet für unsere Trümmer-Suchhunde realisitische Rahmenbedingungen. Diese Dinge finden wir ja im Ernstfall auch vor.“

Mit dabei waren auch zwei Hundeführerinnen, die Personen-Spürhunde ausbilden. Diese Tiere, die auch Mantrailer genannt werden, folgen der Spur eines bestimmten Menschen und können selbst in belebten Innenstädten den Geruch einzelner Menschen „herausschnüffeln“. „Genau das haben wir in der Itzehoer Fußgänger-Zone geübt“, erklärt Hundeführerin Svenja Claussen. „Der verkaufsoffene Sonntag bot dafür die perfekte Kulisse.“

Insgesamt war der ASB-Rettungshundezug Hamburg, der vor allem in der Hansestadt nach vermissten Personen sucht, mit acht Hunden vor Ort. Die VR-Bank Itzehoe hatte die Übung als Eigentümer der Gebäude ermöglicht. „Dafür sind wir dankbar. Auch die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung und -management bei der Vorbereitung hat sehr gut geklappt. Wir kommen gern wieder nach Itzehoe.“

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erstellt am 07.Nov.2016 | 05:01 Uhr

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