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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 02:19 Uhr

Spatenstich für das Haus der Jugend

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wann wird gebaut? Lange war das die entscheidende Frage zum Haus der Jugend (HdJ). Gestern lautete sie anders: Reichen die Spaten? Fünf von ihnen steckten in einer vorbereiteten Fläche auf dem Grundstück an der Grunerstraße. Hinter ihnen versammelten sich die beim HdJ-Bau Beteiligten, von der Stadtverwaltung bis zum Junior-Jugendparlament (Jupa).

Seit Montag laufen die Erdarbeiten auf dem Areal (wir berichteten), gestern nun der offizielle Startschuss für das 3,8-Millionen-Euro-Projekt. Es begann „nach einer gewissen Unterbrechung“, wie Bürgermeister Andreas Koeppen es formulierte. Das alte HdJ am Juliengardeweg war 2008 mit dem Versprechen geschlossen worden, bald ein neues zu eröffnen.

Da war Bente vom Junior-
Jupa gerade mal im Kindergarten: „Ich finde es schön, dass endlich gebaut wird, weil es ein bisschen länger gedauert hat“, sagte die Elfjährige. Mit den Jupa-Kollegen ist sie sich einig: Zumindest wer in der Nähe wohnt, wird das HdJ nutzen. Die gleichaltrige Katja freute sich: Endlich werde angefangen, so dass nicht mehr nur eine freie Fläche zu sehen sei.

„Wir haben in letzter Zeit noch sehr intensiv an dem Projekt arbeiten müssen“, sagte Koeppen. Ein wichtiger Punkt war dabei, die Entwässerung des Plantschbeckens zu verlegen. Für die Arbeiten ist der Wasserstand im Teich deutlich heruntergefahren worden. Der verunreinigte Boden sei schon zu einem großen Teil ausgehoben, so Koeppen, der die „große Symbolik“ des Tages hervorhob: Ein Haus der Jugend bauten nur noch wenige Kommunen. Dass es sich lohne, zeige die Anwesenheit der Jung-Parlamentarier.

Diese sind eingeladen, Ideen zu entwickeln, so Bente und Katja aus dem Junior-Jupa. Im Jugendparlament, so Finn Lachmann (18), „diskutieren wir rege darüber, was alles schief läuft“. Ob das künftig weniger nötig ist? „Das hoffen wir.“

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erstellt am 09.Jul.2016 | 07:00 Uhr

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