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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 04:56 Uhr

Musik-Meile : So rockt Itzehoe bei der Musiknacht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

15 Bands verwandeln Innenstadt in große Musik-Meile: Hunderte Besucher tanzen und feiern – etwas weniger als beim vorigen Mal.

„Mal etwas anderes“ wollten Katrin Knüppel, Ralf Feddern und Laura Knüppel bei der Musiknacht erleben und landeten im „Atzehoe“ am Sandberg. „Das Publikum ist zwar nicht mehr ganz so jung, aber alternativ zur Jugendkultur und deshalb sehr angenehm“, fand Knüppel. Das „Atzehoe“ war nur eines von zwölf Lokalen, in denen am Sonnabend insgesamt 15 Bands aufspielten. Der Spagat war gewagt, aber geglückt – von Blues und Folk über Rock bis hin zu lateinamerikanischen Klängen war alles vertreten.

In der Innenstadt pendelten mehrere hundert Besucher zur Livemusik von einer Kneipe in die nächste und verwandelten die Stadt gemeinsam mit den Bands für einen Abend in eine große Musik-Meile. Im achten Jahr ihres Bestehens hatte die Veranstaltung allerdings etwas weniger Besucher als gewohnt zu verzeichnen. Das lag wohl auch daran, dass das Geschehen aus dem ehemaligen „Cappuccino“ , in dem noch umgebaut wird, in die gegenüberliegende „Havanna Bar“ verlegt wurde und dies eine Lücke zwischen die einzelnen Veranstaltungsorte im so genannten Bermuda-Dreieck am Sandberg riss.

Trotzdem swingten die Zuhörer wieder gemeinsam mit den Bands durch die Lokale. In den Kneipen, Bars und Restaurants gab es das gewohnt vielfältige Programm von überwiegend neuen Bands zu hören. Die erste Gruppe, „Blues Tone“, begann schon ab dem frühen Abend in der „Lauschbar“, die letzten Klänge verhallten erst am Sonntagmorgen.

Ideengeber und Veranstalter Guntram „Atze“ Horst, der auch selbst in einigen der Lokale auftrat, beging an diesem Abend seinen würdigen Abschied. „Ich bin heute etwas sentimental geworden“, sagte er. „Aber dass mein Nachfolger dieses Mal schon gut bei der Organisation mitgeholfen hat, gibt mir Zuversicht für die Zukunft.“

Aus Sicht von Irfan Yesil, Besitzer der „Lauschbar“ in der Kleinen Paaschburg, der die Organisation der Musiknacht ab dem nächsten Jahr übernimmt, war der Abend ebenfalls erfolgreich. „Die Bands waren spitzenklasse, die Besucher chillig und nett. So wollen wir es fortsetzen.“

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