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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 02:14 Uhr

Wrist : Schaurige Party im Grusel-Haus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ehepaar Masutt funktioniert zu Halloween Garage in eine Geisterbahn um. Besucher sind ausdrücklich willkommen.

Totenschädel, Hexen, Untote und Zombies – in Wrist gibt es auch in diesem Jahr zu Halloween am Montag, 31. Oktober, wieder schaurig-schöne Grusel-Momente. Im vergangenen Jahr starteten Gunnar und Alexandra Masutt (36 und 37) in der Berliner Straße 2B in Wrist einen ersten Versuch, der gut ankam.

Dabei geht es ihnen um den Spaß – von Grusel-Clowns, die derzeit ihr Unwesen treiben, distanzieren sie sich ausdrücklich. „Wir erschrecken die Besucher zwar auch, aber sie wissen es vorher, und wir gestalten es deutlich als Spaß und Scherz“, sagt Gunnar Masutt. Außerdem werde er die Veranstaltung bei den Behörden anmelden. „Ich werde auch bei der Polizei fragen, ob es möglich ist, dass sie einmal am Abend eine Streife vorbei schickt.“ Mitgebracht haben die Eheleute die Idee aus den USA, wo Gunnar Masutt für die Bundeswehr stationiert war. „Im vergangenen Jahr standen 60 Besucher bei uns vor der Tür Schlange, um unsere Horror-Inszenierung anzuschauen“, erzählt Gunnar Masutt. „Nun haben sie uns gedrängt, dass wir das auch in diesem Jahr wieder machen sollen.“ Jetzt haben sie sich ein paar neue Überraschungen einfallen lassen. Schon seit einer Woche ist Gunnar Masutt, der inzwischen Maschinenbau studiert, täglich nach der Arbeit am Werk, gestaltet sein gesamtes Carport und die daran angrenzenden Werkräume wieder im Halloween-Stil um.

Für Gruselfreunde gibt es einen kleinen Rundgang. „Damit die Besucher etwas mehr davon haben, habe ich Wände ins Carport eingezogen“, erzählt er. Das Holz dafür hat er von einem befreundeten Dachdecker erhalten. Die Decken hat er mit Tarnnetzen abgehängt, und eine Art Geisterbahn mit Figuren, Licht und Nebel eingerichtet.

Jetzt gibt es vier verschiedene Räume, die sich thematisch mit dem Gruselthema auseinander setzen, darunter einen „Hexen-Tanzplatz“, einen „Friedhof“, ein „Krankenzimmer“ und ein „Grusel-Kinderzimmmer“ mit Möbeln. Dieses hat er mit kleiner Beleuchtung effektvoll in Szene gesetzt: Eine Babypuppe isst sich da selber auf, eine Hexe springt, tritt man auf einen Auslöser, hervor und rührt in einem dampfenden Topf herum. In einer Wanne im Badezimmer liegen Wesen aus dem Totenreich unter dampfend wabernden Nebelschwaden.
Auch ein Kino mit visuellen Effekten hat er gebaut. Aus den USA hat er sich dafür extra eine DVD mit visuellen Effekte bestellt. „Und dieses Mal gibt es mehr Live-Animation“, verspricht er. Zwei Personen erschrecken, als Horrorfiguren verkleidet, die Besucher.

Fünf Personen können sich gleichzeitig durch seine Live-Geisterbahn auf den Weg machen. Sie kommen am Ende zum Friedhof mit Gräbern, Figuren und Grabsteinen. Dafür hat er extra zwei Hänger voller Erde aufgeschüttet, einige Findlinge ausgelegt und einen Zaun gezogen. Er selber wird als Untoter ohne Kopf, seine Frau als Zombie erscheinen.
Vor allem den Kindern, die aus der Nachbarschaft vorbei kamen, und auch den eigenen im Alter von vier und sieben Jahren, hat's im vergangenen Jahr viel Spaß gemacht und für einige wohlige Schauer gesorgt. „Da Halloween in diesem Jahr aber am Montag statt findet, gibt es keine ausufernde Party“, sagt er. „Mit dem Dunkelwerden ab 18.30 Uhr sind alle eingeladen, spontan vorbei zu kommen – wer es sich traut, darf hinein gehen.“ Die schaurige Party soll bis 23 Uhr dauern.



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