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Norddeutsche Rundschau

25. April 2017 | 01:06 Uhr

Schäumendes Wasser, heiße Rennen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Rennen 36 war das längste. 77,2 Sekunden lang leisteten die Glückskekse von den Glückstädter Werkstätten Widerstand, dann erst hatten die Capybaras aus Schellhorn bei Preetz gewonnen. Jedes Team wurde mit einer Magnumflasche Sekt ausgezeichnet – der verdiente Lohn dafür, nicht nur das Wasser, sondern auch die Stimmung im Schwimmzentrum zum Kochen gebracht zu haben. Der 6. Indoor-Drachenboot-Cup der Itzehoer Wasser-Wanderer war erneut ein großer Erfolg.

„Es ist faszinierend, wie die anderen Teams um den Beckenrand stehen und anfeuern in dem Augenblick, wenn ein Rennen anfängt, länger zu dauern“, sagte Martin Ölscher, Vorsitzender der Wasser-Wanderer. Mit rund 20 Helfern hatten sie den Cup ausgerichtet und bekamen für die Organisation wieder Lob von allen Seiten. „Es ist alles bestens gelaufen“, sagte der Vorsitzende zufrieden. „Und wir sind geschmeichelt, dass wir dieses große Einzugsgebiet haben.“

24 Teams waren dabei, unter anderem aus Lingen, Rostock, Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Lübeck und Kiel. Einige reisten bereits am Vortag an und übernachteten. Die Region vertraten die Glückstädter Werkstätten, die Stadtwerke Itzehoe, das Regionale Berufsbildungszentrum und das Sophie-Scholl-Gymnasium. In einem Boot sitzend, mussten die Mannschaften versuchen, dieses bis zum Sieg vorwärts zu paddeln. Schon das erste Rennen zwischen den Steinburger Wassergräbern der Stadtwerke Itzehoe und rbz Dragonfly des Regionalen Berufsbildungszentrums dauerte 45,5 Sekunden, ehe die Wassergräber es für sich entscheiden konnten. Manche Rennen dauerten nur wenige Sekunden – die kürzesten Läufe waren nach 6,5 Sekunden beendet und wurden mit einem Pikkolo-Sekt gewürdigt – „für den kurzen Genuss“, so Ölscher.

Als Lokalmatador erreichte das Team rbz Dragonfly das Finale B, in dem es sich Bayer Flohkiller aus Kiel nach 51,4 Sekunden geschlagen geben musste. Das A-Finale gewann Kleine Bw-Drachen mit studierenden Soldatinnen und Soldaten der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg gegen die Elbfreibeuter aus Hamburg. Die Soldaten verteidigten damit ihren Vorjahrestitel.

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erstellt am 21.Feb.2017 | 05:00 Uhr

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