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Norddeutsche Rundschau

03. Dezember 2016 | 18:44 Uhr

Regionalverein will Milchbauern helfen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mehr als zehn Jahre erfolgreiche Vermarktung der Wilstermarsch / Jetzt Barcode-Aufkleber für Produkte heimischer Landwirte ?

Seit 14 Jahren arbeitet der Vorstand des Regionalvereins Wilstermarsch in unveränderter Zusammensetzung. Bei der jüngsten Jahresversammlung wurden der Vorsitzende Hans-Werner Speerforck, Kassenwart Helmut Wedemeyer sowie die Beisitzer Peter Labendowicz und Matthias Häußler für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Auch die Kassenprüfer Sigrid Tesch und Bernd Schwutzke wurden wiedergewählt.

Dem Verein gehören vier Direktvermarkter, zehn Firmen, 33 Privatpersonen, 13 Privatvermieter und 18 Vereine und Verbände an.

„Unsere Beiträge bleiben weiterhin stabil“, teilte Hans-Werner Speerforck in seinem Bericht mit. Er hielt ein Jahresresümee mit Rückblick auf Plattdeutschen Abend, Lütt Wiehnacht und den vierten Tag der Vereine im Juli dieses Jahres. Auf dem Colo-Platz hatten sich 30 Vereine präsentiert, und trotz des anfänglich schlechten Wetters war die Resonanz gut und die Organisatoren zufrieden. Am Donnerstag, 30. März, wird erneut Gerd Spiekermann den Plattdütschen Abend bestreiten. „Er kommt zum dritten Mal nach Wilster, darüber freuen wir uns.“ Den musikalischen Teil gestalten Nina und Thorge Schöne.

Hans-Werner Speerforck erläuterte die Aufgaben der Wilstermarsch Service GmbH. Die Tochtergesellschaft des Regionalvereins ist bereits seit zwölf Jahren für die nachhaltige Vermarktung der Wilstermarsch zuständig und betreut neben dem Elbe Ice Stadion auch Projekte des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), wie den Holsteiner Teller und die gerade begonnenen Wildwochen, und andere Aktionen in der Region. „Es ist schwierig, das hohe Niveau zu halten. Wir müssen neue Themenfelder und Attraktionen finden und erschließen“, schilderte Speerforck. Der Weihnachtsmarkt Lütt Wiehnacht findet vom 9. bis 11. Dezember statt, der Regionalverein wird wieder Förten und Eierpunsch anbieten. „Auch das Zelt soll wieder bewirtschaftet werden, bei dem Publikumsaufkommen ist das dortige Getränkeangebot unverzichtbar“, erläuterte der Vereinsvorsitzende.

Nachdem das Projekt „25 Wochen“ von Anton Brade ohne Zuschuss des Regionalvereins beendet wurde, sagte Hans-Werner Speerforck die Unterstützung für den Nachfolgeverein Kulturhaus Wilster zu. Außerdem will der Verein die regionalen Milchbauern unterstützen. „Wir wissen noch nicht genau wie, aber wir wollen ein Zeichen der Solidarität setzen.“ In der Planung ist ein Barcode-Aufkleber mit einem Wert von zirka 40 Cent, den der Kunde auf ein Produkt seiner Wahl kleben kann und der an der Kasse mit gebont wird. Das so erwirtschaftete Geld soll direkt an die Milchbauern in der Wilstermarsch ausgezahlt werden. „Wir sind noch im Denkprozess und werden mit den zuständigen Verbänden Kontakt aufnehmen.“




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erstellt am 14.Okt.2016 | 15:59 Uhr

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