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Aufräumen : Putzen – viele Glückstädter kneifen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wetter zu schlecht: Statt 100 Angemeldeten kommt nur rund die Hälfte zur Müllsammelaktion der Stadt.

Sie trotzten Wind und Wetter: Mehr als 50 Männer und Frauen – und damit die Hälfte der aufgrund der Anmeldungen erwarteten – haben am Sonnabendvormittag weite Teile der Stadt sauber gemacht. Aufgrund der geringeren Beteiligung konnten dabei allerdings nicht alle Straßen und Stadtteile bedient werden.

Die größte Schar der freiwilligen Frühjahrs-Putzer stellten die Glückstädter Sportangler mit 18 Freiwilligen und Renate Hoppe mit ihren 15 jungen Flüchtlingen. Elke Rebel-Huismann kam mit ihren sechs Kindern. Das Sextett sammelte in Glückstadt-Tegelgrund und übergab dem Kommunalen Service am Ende eine Menge Müll.

Die Sportangler waren an den innerstädtischen Gewässern aktiv. Ob alte Reifen, Fahrräder oder eine Altpapiertonne: Es kamen viele Exponate für den Abfall-Container zusammen. Sauber und rein präsentiert sich jetzt auch wieder die Innenstadt mit dem Bahnhofsumfeld und dem Binnenhafen, wobei sich die Teilnehmer über die unzähligen in den Rinnensteinen liegenden Zigarettenkippen ärgerten. Ein Reinigungs-Quartett war entlang der Stadtstraße ausgeschwärmt und sammelte dort Gelbmüll aus früheren windigen Müllabfuhrtagen sowie viele kleine Papierschnipsel ein, die vom Altpapierlager der Firma Steinbeis weggeweht worden waren. Besonders auffallend war dort für die Müllsammler, dass der Grünstreifen auf der Temming-Siedlungsseite zwischen Radfweg und Bundesstraße nicht gefahrlos betreten werden kann. Dies hatte weniger mit dem Straßenverkehr zu tun, sondern lag an den nicht mehr zählbaren „Tretminen“ von Hunden.

Vom Wind tüchtig durchgepustet, trafen sich alle Müllsammler zur Mittagszeit in der Feuerwache. Dort sorgten Mitglieder der Jugendfeuerwehr dafür, dass jeder nach getaner Arbeit Bockwurst und Kartoffelsalat sowie die Getränke bekam, alles gespendet von den Stadtwerken Glückstadt. Wobei sich auch Stadtwerke-Chef Torsten Fischer nach seinem Arbeitseinsatz auf der Docke den Imbiss redlich verdient hatte.

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