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Norddeutsche Rundschau

03. Dezember 2016 | 16:46 Uhr

Züge standen still : Polizei schießt auf Randalierer im Wrister Bahnhof

vom

Der Randalierer soll mit einem Messer auf die Beamten losgegangen sein. Der Bahnhof wurde um kurz nach 21 Uhr gesperrt. Zwei Regionalzüge standen still.

Wrist | In Wrist (Kreis Steinburg) hat die Polizei am Dienstagabend am Bahnhof auf einen Randalierer geschossen. Der Mann erlitt dadurch Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Das teilte die Polizei am späten Abend mit.

Demnach rückten um kurz vor 21 Uhr mehrere Polizeistreifen zum Wrister Bahnhof aus. Ein Mann, der sich nach Angaben der Polizei äußerst aggressiv verhielt, sollte auf den Bahngleisen mit Steinen geworfen haben. Der Zugverkehr wurde seitens der Bundespolizei vorsorglich gestoppt.

Vor Ort trafen die Polizisten auf den Beschriebenen, der völlig unvermittelt mit einem Messer auf die Beamten losgegangen sein soll. Es kam darauf zum Schusswaffeneinsatz, wodurch der Angreifer eine Verletzung, vermutlich leichterer Art, davon trug. Insgesamt sechs Polizisten hätten den Mann zu Boden gebracht und ihn dort fixiert. Die Beamten blieben bei dem Einsatz unverletzt.

Über die Identität des Mannes konnte die Polizei am Abend nichts sagen. Die Kriminalpolizei in Itzehoe hat die Ermittlungen übernommen.

Der Bahnhof in Wrist wurde wegen des Einsatzes um kurz nach 21 Uhr gesperrt. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Der Regionalexpress von Kiel nach Hamburg wurde kurz vor dem Bahnhof gestoppt, sagte eine Bahnsprecherin. Ebenso der Regionalexpress aus der Gegenrichtung. Die Züge durften nicht zurücksetzen und die Passagiere durften die Züge nicht verlassen.

Gegen 22.30 Uhr konnten die Züge weiterfahren, allerdings hielten sie nicht im Wrister Bahnhof. Auf der gesamten Bahnstrecke kam es zu erheblichen Verspätungen. Zwischen Neumünster und Elmshorn wurde ein Ersatzverkehr mit Taxen nach Wrist eingerichtet.

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erstellt am 06.Sep.2016 | 22:41 Uhr

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