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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 11:04 Uhr

An der Fähre : Parkplatz-Pläne sorgen für Unmut

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wiese am Anleger der Cuxhaven-Fähre soll ausgebaut werden – Teile der Politik sehen das kritisch.

Die Botschaft aus Cuxhaven sei eindeutig gewesen, berichtete Bauamtsleiterin Astrid Gasse im Bauausschuss: Die Reederei Elb-Link braucht in Brunsbüttel keinen Parkplatz. Den benötigen aber die vielen Fährpassagiere, die dort ihre Autos abstellen, weil sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Cuxhavenfähre nutzen wollen. Das Problem: Dieser Parkplatz ist derzeit nichts weiter als eine mehr oder weniger festgefahrene Wiese.

Bettina Jebens (FDP) warnte im Ausschuss vor einer Ungleichbehandlung: Örtliche Betriebe müssten Parkplätze vorhalten oder sich bei der Stadt freikaufen. Nun solle für ein nicht einmal in Brunsbüttel ansässiges Unternehmen ein großer Parkplatz angelegt werden. 20  000 Euro sollen dafür im Haushalt 2017 bereit stehen.

Astrid Gasse betonte, dass es in diesem Fall ein öffentliches Interesse gebe, nämlich den Tourismus. Der Parkplatz auf der Wiese müsste nach ihren Worten eigentlich sofort geschlossen werden. Das Areal entspreche weder der jetzigen Funktion, noch sei der Boden dafür geeignet.

Bürgermeister Stefan Mohrdieck sieht beim Fähranleger nicht nur den extra vorgehaltenen Parkplatz, sondern gleich ein ganzes Paket, zu dem auch die – zumindest zeitweilig – überlastete Zubringerstraße gehört. Die würde er gern dem Land übertragen. Und damit die Verantwortung für einen Ausbau oder sogar eine neue Trassenführung.

Mohrdieck verteidigte die beabsichtigte Vorleistung durch die Stadt: „Wir müssen dort etwas machen, sonst sind wir touristisch falsch davor.“

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erstellt am 24.Sep.2016 | 16:37 Uhr

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