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Norddeutsche Rundschau

21. Februar 2017 | 06:15 Uhr

Elbe Ice Stadion : Packende Partien beim EIS-Pokal

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der „6. EIS-Pokal“ in Brokdorf bot in diesem Jahr alles, was das Fanherz begehrt.

Spannung pur mit einem überraschenden Ausgang – der „6. EIS-Pokal“ in Brokdorf bot in diesem Jahr alles, was das Fanherz begehrt – von packenden Partien über Penalty-Schießen bis hin zum Überraschungssieger. Im Elbe Ice Stadion (EIS) traten wieder die Teams zum Turnier gegeneinander an, die sonst in der Eishalle trainieren. Insgesamt 300 Besucher folgten dem „Ruf des fliegenden Pucks“.

Aufgrund des „ersten nacholympischen Eishockeyturniers“ in Deutschland, so Hallensprecher Hans-Werner Speerforck, war die Eishalle nachmittags gesperrt. In drei Gruppen traten die Mannschaften gegeneinander an, insgesamt 120 Spieler standen auf dem Eis.

Organisator Uwe Karstens hatte das Turnier gemeinsam mit Ideengeber Speerforck auf die Beine gestellt, Technik und Musik kamen von Mario Mehrens. Keine Probleme hatten Turnierleiterin Meike Wachs und Schiedsrichter Kai Hennings.

Für die Zuschauer ging es auf dem Eis Schlag auf Schlag. Zehn Minuten Spiel, drei Minuten Warmmachen, sechs Spiele nacheinander, dann wurde das Eis erneuert. Auch die ganz Jungen und die etwas Älteren waren mit von der Partie. So traten die Young Barracudas, eine reine Jugendtruppe von elf bis 16 Jahren, ebenso an wie die Senioren 50plus on Ice zwischen 50 und 65 Jahren.

Schnell ergab sich ein überraschender Verlauf. Die großen Favoriten, die Falken aus Hamburg – zum ersten Mal dabei und mit einem ehemaligen Nationalspieler bestückt – hatten beim Pokal in der Brokdorfer Hobbyliga bereits den ersten Platz belegt und stellten dort schon den Top Scorer. Aber gleich ihr erstes Spiel gewannen die Hamburger nur mühsam mit 2:0. Und das setzte sich – wenn sie auch in die Finalrunde einzogen – auch so fort.

Eisiger Wind blies auch den Vorjahressiegern, den Barracudas vom SV Brokdorf, entgegen. Sie verloren gleich ihr Auftaktspiel gegen die Roten Teufel, einer aus ganz Schleswig-Holstein zusammengesetzten Mannschaft aus ehemaligen Inline-Hockeyspielern, mit 0:1 und gestalteten auch den weiteren Verlauf nicht erfolgreich. „Das haben sie sich auch anders vorgestellt“, kommentierte Hans-Werner Speerforck.

Ihre Freude am Eishockey hatten die Spieler, oft unabhängig von ihrem Abschneiden. So sagte Udo Bünz von den Moorhaien, seit 34 Jahren immer mal wieder auf dem Eis: „Auch wenn wir gegen die eine oder andere Mannschaft keine Chance haben – es macht viel Spaß.“ Und Daniel Scheewe von den Red Devils aus Heide meinte: „Wir haben unser Saisonziel mit einem 1:0 gegen die Barracudas schon erreicht. Alles, was jetzt kommt, ist die Kür.“

Erfolgreicher verlief das Turnier für die Überraschungssieger, die Elbwölfe, die sich im Penaltyschießen gegen die Favoriten, Falken aus Hamburg, durchsetzten.

Brokdorfs Bürgermeisterin Elke Göttsche begab sich zur Eröffnung und zur Siegerehrung auf das Eis und lobte das Turnier als einen „wichtigen Höhepunkt der Eissaison in diesem Jahr“ und beglückwünschte die Sieger zu ihrem Erfolg.

>Termin: Party „Eishockey trifft Fußball am Tresen“, organisiert von den Elbwölfen und der Fußballfrauen der SG Wilstermarsch: Ostersonntag, 19. April, 19 Uhr, auf dem Hof Egge in der Diele Fockendorf (mit Osterfeuer, Grill, Getränken, Cocktails, Kurzen und Musik),

Infos unter: www.elbe-ice-stadion.de.

 

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erstellt am 18.Mär.2014 | 12:00 Uhr

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