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Freizeit : Oldtimer-Fans trotzen Regen und Wind

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Weniger Besucher beim Veteranen- und Teilemarkt im Speedway-Stadion in Brokstedt – aber Händler überwiegend zufrieden.

Kühle Temperaturen, Regen, Wind – das durchwachsene bis schlechte Wetter beeinflusste Ostersonnabend den „28. Veteranen- und Teilemarkt“. „Wir hatten etwa 1000 Besucher und 50 Stände weniger als sonst“, bedauerte Organisator Hans Meyer, der mit seinem Team aus 20 Helfern alle Hände voll zu tun hatte, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Trotzdem ließen sich die Händler an den Ständen sowie die etwa 1500 Besucher im Speedway-Stadion die Laune nicht verderben und versuchten, das Beste daraus zu machen.

150 Aussteller aus Skandinavien und den Niederlanden sowie aus dem norddeutschen Raum boten ihr Sortiment im weiten Rund an. So auch Standbetreiber Sven aus Nauen im Havelland, der schon seit 20 Jahren dabei ist und zunächst erschrocken war: „Der Sturm hat einige Stände zerschlagen“, beobachtete er. „Da war bei manchen die Hölle los.“ Trotzdem war er mit dem Umsatz zufrieden. „Ich verkaufe Ersatzteile für Auto und Motorrad, um meine eigenen Oldtimer damit zu finanzieren“, sagte der Besitzer alter Motorräder und eines historischen Traktors. „Und heute ging das ganz gut.“ Ewald und Christiane Lange waren 400 Kilometer aus Gelsenkirchen angereist und hatten ebenso mit dem Wetter zu kämpfen. „Da flogen schon mal Schirme weg, und alle haben ihre Stände schon am frühen Nachmittag wieder abgebaut“, bedauerte Ewald Lange. „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“ Trotzdem hatte er sein Sortiment – darunter eine Mini-Harley-Davidson mit E-Motor für Kinder – aufgebaut. „Ich verkaufe schon seit langem Ersatzteile und habe auch selber einen alten Hako-Trecker mit 15 PS“, erklärte er. „Damit komme ich auch zum Lanz-Bulldog-Treffen.“ Seit 37 ist Theofried Jeckel schon mit seinem Stand dabei und verkauft hauptsächlich Oldtimer-Motorradreifen. „Das Wetter muss man nehmen, wie es kommt“, sagte er. „Deswegen fahre ich auch zufrieden wieder nach Hause.“

Etwas Positives gewann auch Hans Meyer den Bedingungen dann doch noch ab: „Es war jetzt der harte Kern hier. Wer heute herkam, kaufte auch etwas.“ Und noch eine glimpflich verlaufene Bilanz hatte er für die Helfer parat: „Wir mussten nur drei stecken gebliebene Fahrzeuge wieder heraus ziehen“, so Hans Meyer.

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erstellt am 18.Apr.2017 | 12:12 Uhr

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