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Norddeutsche Rundschau

27. März 2017 | 12:46 Uhr

„Ohne Jugendarbeit hat der Boßelsport keine Zukunft“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Ich bin restlos begeistert!“ Der Vorsitzende des Brokdorfer Boßelvereins „Lüch op“, Dirk Engelbrecht, freute sich, im Festsaal des Hotels Elbblick ein „volles Haus“ zum traditionellen Boßelball begrüßen zu können. Eine weitere Freude war es für ihn und seinen Stellvertreter Heiko Bolling, langjährig treue Mitglieder zu ehren. Richard Kappelau war viele Jahre ein Leistungsträger im heimatlichen Boßelsport und wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einer Plakette auszeichnet.

Von den silbernen Jubilaren konnte nur Hauke Averhoff die Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft entgegennehmen. In Abwesenheit galt diese Ehrung auch Daniela Beetz, Sönke Ott und Jan Rohwer.

Rückblickend auf die jetzt ausklingende Wintersaison war Dirk Engelbrecht stolz auf die starke Beteiligung bei den traditionellen Dorfwettkämpfen. Bedauerlich sei dagegen, dass es nach wie vor nicht gelungen sei, die Jugendarbeit wieder zu aktivieren. „Es ist schwierig, die Leute für den Boßelsport zu begeistern“, sagte der Vorsitzende und mahnte eindringlich: „Ohne Jugendarbeit gibt es keine Zukunft für den Verein.“

In diesem Jahr, so kündigte Engelbrecht an, hätten die Vereine Wilster und Brokdorf noch mehrere Landesmeisterschaften am Störsperrwerk auszurichten. Zu einem besonderen Höhepunkt werde der dreitägige Besuch der holländischen Boßler aus Losser sowie der ostfriesischen Klootschießer aus Großheide am letzten August-Wochenende.

Mehr als 130 Gewinne gab es bei einer großen Tombola, deren Lose schnell verkauft waren. Der Vorsitzende dankte allen Spendern, die diese Tombola unterstützt hätten.

Für grenzenlose Heiterkeit sorgte die Theatergruppe des Gesangvereins mit der Aufführung ihres plattdeutschen Theaterstücks „Aver Herr Pastor“. Danach wurde bis in die Nacht hinein zur Musik des DJ Heiko Köpsel gefeiert und getanzt.

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erstellt am 08.Mär.2015 | 09:12 Uhr

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