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Erlebnis : Nikolaus auf dem Eis – Glückliche Kinderaugen

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Da staunen die Kleinen nicht schlecht: Am Lenkrad der Eismaschine im Brokdorfer Elbe-Ice-Stadion sitzt der Mann im roten Mantel.

Da kamen die Kleinsten aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Plötzlich fuhr die Eismaschine in das Elbe Ice Stadion (EIS) ein. Und wer saß da oben am Lenkrad? Der Nikolaus persönlich. In der Eishalle brachte dieser wie in den Vorjahren auch Geschenke für die Kleinsten mit. Und der Andrang war groß. Knapp 500 Besucher, davon mehr als die Hälfte Kinder in alle Altersstufen, freuten sich über den „Nikolaus on ice“.

Das weihnachtliche Eisvergnügen wurde von buntem Licht und dezenter Weihnachtsmusik begleitet, als gegen 16 Uhr der Nikolaus in die Halle eingefahren kam. Der erschien genau so, wie ihn sich die Kinder vorstellen: mit langem, rotem, weiß gesäumten Mantel, weißem Rauschbart, Jutesack und Rute.

Zu Waffeln, Kaffee und Glühwein hatten die Besucher bis dahin geduldig gewartet. Als es dann so weit war, führten die Eismeister die Kinder in Gruppen – je nach Alter – aufs Eis. „Da der Nikolaus in den Vorjahren von den Kindermassen fast erdrückt worden wäre, haben wir es dieses Mal etwas entzerrt“, sagte Eismeisterin Katja Adebahr. So durften nacheinander nur die bis Fünf-, bis Acht-, bis Zehn- und die Elfjährigen aufs Eis. Das ließ dem Mann im roten Mantel mit dem weißen Bart genügend Platz und Zeit, von den Kindern für seine Süßigkeiten aus einem riesengroßen Beutel auch eine Gegenleistung zu fordern – ein Gedicht.„Sie waren sehr kreativ“, sagte er hinterher. Zwar hätte es mehrere Reime gegeben, die er immer wieder hörte, „aber es waren auch zwei, drei ungewöhnliche Gedichte dabei, die ich noch gar nicht kannte“.

Mittendrin auch Armin Meyer, Gemeindevertreter von der Wählergemeinschaft Brokdorf (WGB), mit seiner Enkelin Kira (4), die von dem Nikolaus völlig überrascht wurde und nun noch etwas zögerlich mit großen Augen sein Geschenk entgegen nahm. „Ihre Freude und der große Andrang zeigen, dass diese Veranstaltung genau die richtige für die Kinder aus der Umgebung ist“, sagte Armin Meyer. Auch Marlies Holler aus Lübeck mit ihrem Neffen Lennik (9) aus Flensburg stand in der Menschentraube. Sie waren übers Wochenende bei ihren Eltern in Brokdorf und verbanden dies mit einem Besuch auf dem Eis.

Als der Nikolaus wieder vom Eis fuhr, hatte er insgesamt 150 kleine Pakete voller Süßigkeiten an die Kinder weiter gereicht. So zog auch Eismeister Enrico Arndt lächelnd sein Fazit: „Wir hatten einen guten Besuch, und die Kinder waren gut drauf – nach dieser Begegnung auch kein Wunder.“

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