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Norddeutsche Rundschau

05. Dezember 2016 | 19:45 Uhr

Tourismus-Kooperation : Neugier auf den Ort wecken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Hohenlockstedter Verein für Kultur und Geschichte beteiligt sich an der neuen Tourismus-Kooperation im Ort.

Gemeinsam zum Erfolg – das haben sich die Kooperationspartner des Projektes „Hohenlockstedt erleben – historisch, kulinarisch, sympathisch“ vorgenommen. Die von der Aktivregion Holsteiner Auenland mit 43  000 Euro geförderte Aktion soll mehr Tagesgäste und Urlauber in die Region bringen. Dafür bieten die Partner verschiedene Aktivitäten an, die im Baustein-Prinzip von Besuchern gebucht werden können. In loser Reihenfolge stellen wir die teilnehmenden Betriebe und Personen vor. Heute: das Museum am Wasserturm.

„Wir decken mit unseren Angebot den historischen Teil der Kooperation ab“, sagt Achim Jabusch, Vorsitzender des Vereins für Kultur und Geschichte, der das Museum am Wasserturm betreibt. Dass das klappt, davon ist Vorstandsmitglied Dieter Thara überzeugt. Mit einigen Kooperationspartnern habe der Verein schon hervorragend zusammengearbeitet. „Mit unserem Angebot wollen wir die Besucher neugierig auf Geschichte machen“, betont Jabusch. Der Ort mit seiner abwechslungsreichen Geschichte und das Museum hätten dabei viel zu bieten. „Mit unseren Führungen durch das Museum können wir unserer Geschichte rüberbringen.“ So können Besucher Führungen buchen, in denen ihnen zum einen die Historie des Ortes – angefangen beim Militärlager – und zum anderen die besonderen Beziehungen der Gemeinde zu Finnland nahegebracht werden. „Wir zeigen Geschichte, die kaum bekannt ist“, betont die stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Ganseforth. Hinzu kommen wechselnde Ausstellungen, die Ortsgeschichte zum Inhalt haben. Aktuell ist im Museum die Schau „Auf den Spuren der Kartoffel. 250 Jahre Kartoffelanbau in Schleswig-Holstein“ zu sehen, an der unter anderem das Team um Martin Krieger, Professor für die Geschichte Nordeuropas an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, mitgearbeitet hat. Die Ausstellung geht auf die Anfänge des Kartoffelanbaus in Schleswig-Holstein und dabei speziell auf Hohenlockstedt ein.

Die Vereinsmitglieder bieten daneben auch Ortsführungen oder Fahrradtouren an. Auf Zweirädern – die leihweise auch überlassen werden – geht es über die kaiserliche Übungsplatztour. „All das kann ein Einstieg sein, sich näher mit der Geschichte unseres interessanten Ortes zu beschäftigen“, so Jabusch.

Eigentlich hat das Museum nur sonntags geöffnet, doch zwei Drittel der Besucher – vor allem Gruppen – meldeten sich wochentags für Führungen an. So käme das Museum auf 130 bis 140 Öffnungstage im Jahr. Knapp 3000 Gäste besuchen die kleine Einrichtung pro Jahr, darunter seien zehn Prozent Finnen, betont Dieter Thara. Besucher können zum Abschluss Souvenirs als Erinnerung kaufen.

Und dann hat der Verein noch etwas ganz besonderes zu bieten. Im benachbarten Wasserturm können sich Hochzeitspaare trauen lassen. Die Zeremonie übernimmt Bürgermeister Jürgen Kirsten.

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erstellt am 19.Okt.2016 | 12:00 Uhr

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