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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 17:47 Uhr

Stadtwerke : Neuer Mann für viele Aufgaben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Torsten Fischer ist jetzt Geschäftsführer der Glückstädter Stadtwerke. Eine moderne, freundliche Kundenbetreuung liegt ihm am Herzen

Aufgeräumt ist es auf dem Schreibtisch im Büro von Torsten Fischer. Er arbeitet immer gerne alles weg, sagt der neue Stadtwerkeleiter. Auch wenn der 45-Jährige dafür länger bleiben muss. Am 1. November hat der Glückstädter die Geschicke als Chef der Stadtwerke von seinem Vorgänger Karl-Heinz Jacobs übernommen.

Für Torsten Fischer ist klar, dass er „365 Tage, 24 Stunden“ für das Unternehmen zur Verfügung steht. Denn er muss immer erreichbar sein, es könnte immer einen Notfall geben. Er ist sich seiner Verantwortung bewusst. Und auch, was ihn erwartet. Denn er hat schon einmal bei den Stadtwerken gearbeitet und ist seit Juli wieder im Haus.

Torsten Fischer ist Chef der Stadtwerke Glückstadt und arbeitet mit den Stadtwerkeleitern in Itzehoe sowie dem Werkleiter aus Wilster gemeinsam bei den Stadtwerken Steinburg – einem Verbund mit Arbeitsaufteilung. „Ich bin für die gesamte Technik und den vertrieb Glückstadt zuständig.“ Insgesamt 80  000 Kunden betreut der Verbund, der arbeitet wie „eine Holding“, so Fischer. „Wir stimmen alles gemeinsam ab.“ Während die Stadtwerke Glückstadt und Itzehoe eigenständige Gesellschaften sind, sind die Stadtwerke Wilster noch ein Eigenbetrieb der Stadt.

Torsten Fischer: „Wir müssen uns als einen besseren Dienstleister sehen als das Internet. Wir sind vor Ort, persönlich ansprechbar und erreichbar. Der Kunde muss sich bei uns gut aufgehoben fühlen. So sehe ich meine Aufgabe.“

Die Bandbreite seiner Tätigkeiten ist groß. Zuständig ist er nicht nur für die Gas- und Stromversorgung sowie für Trinkwasser. Zuständig ist er unter anderem auch für den Binnenhafen, den die Stadtwerke von der Stadt übertragen bekommen haben. „Um das Bild dort aufzuwerten, haben wir die Liegegebühren für Traditionssegler gesenkt“, sagt Fischer. Auch Segelboote können dort „günstig“ anlegen. Zudem hat die Jugendherberge jetzt Wlan bekommen. Und auf der Gaststätte „Strandgut“ wurde eine Web-Cam installiert.

Fischer will daran arbeiten, dass der Hafen attraktiv bleibt. Ob ausbaggern oder Pfähle setzen, es gibt immer etwas zu tun. Hilfe hat er hier auch vom hauseigenen kommunalen Service. Als „Herausforderung“ bezeichnet der Glückstädter den Ausbau des schnellen Internets in der Stadt. Jährlich stellt die Politik dafür im Schnitt 300  000 Euro zur Verfügung. Das Gewerbegebiet sei bereits angeschlossen, erklärt er. Eine Herausforderung seien die besonderen Bedingungen der Stadt, die anders als beim Zweckverband seien, der die umliegenden Dörfer anschließt. „Der Untergrund der Stadt ist versiegelt, dadurch entstehen deutlich höhere Kosten. Auf dem Land sind mehr Grünbereiche.“ Ein weiteres Problem seien in der Stadt die Anschlussraten. Die werden aber benötigt, damit es sich wirtschaftlich rechnet. „Wir können Breitband ausbauen, aber es ist in Glückstadt kein Selbstgänger. Wir stehen aber bereit, ich bin offen dafür.“ Ihm persönlich liegt auch das Fortuna-Bad am Herzen. „Damit das Freibad attraktiv bleibt, bemühen wir uns zurzeit gemeinsam mit der Stadtverwaltung um Fördermittel.“ Zudem soll „vorsichtig investiert“ werden. Das es den Förderverein gibt, findet er wichtig. „Ich bin auch Mitglied“, sagt er zur praktischen Arbeit. Und eines schätzt er: Sein Vorgänger hat ihm angeboten zu helfen, wenn es Hilfe braucht. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet.“

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erstellt am 10.Nov.2016 | 04:45 Uhr

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