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Rettungsdienst : Neue Rettungswache für Kellinghusen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ende des Sommers soll das Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne bezugsfertig sein. Investition beläuft sich auf 950 000 Euro.

Geplant ist die neue Rettungswache seit Jahren, doch immer wieder verzögerte sich der Baubeginn auf dem Gelände der ehemaligen Liliencronkaserne. Jetzt ist die Zeit des Wartens vorbei. Baufahrzeuge sind angerückt, der Untergrund ist bearbeitet, der Hochbau kann beginnen. „Noch im Mai wollen wir Richtfest feiern“, sagt Christian Mandel, Pressesprecher der Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKISH). Die Rettungsdienstler mieten sich dort ein, Bauherr des 950  000 Euro teuren Gebäudes ist das Klinikum Itzehoe.

Zurzeit sind die Rettungsassistenten und ihre Fahrzeuge im DRK-eigenen Gebäude in der Lornsenstraße beheimatet. Dort ist es jedoch viel zu eng. Ausgelegt ist die Wache für eine Fahrzeugbesatzung, doch wochentags sind immer zwei vor Ort. Für das zweite Einsatzfahrzeug gibt es keine Garage, die beengten Räume müssen sich vier Rettungsassistenten teilen. Und die Lage mitten in der Stadt und angrenzend an eine Schule ist nicht mehr zeitgemäß. Dies führte bereits vor mehr als drei Jahren zur Planung eines Neubaus auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Ecke Luisenberger Straße/Lockstedter Weg. Doch der Zuzug der vielen Flüchtlinge, die in der Kaserne untergebracht werden mussten, verzögerte unter anderem Planung und Bau. Das neue Gebäude wird in Stahlbauweise errichtet. „Nach diesem Standard werden jetzt alle Rettungswache für die Kooperation gebaut“, sagt Christian Mandel. Vorteil: die Pläne müssen nicht immer neu erarbeitet werden, die einzelnen Module sind identisch – egal ob Wachen mit drei oder sieben Stellplätzen benötigt werden. Die Stahlkonstruktion wird bei der Firma RRR Stahlbau in Lage (Nordrhein-Westfalen) vorgefertigt und dann in Kellinghusen aufgestellt. Für die Störstadt ist eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen – einer davon als Reserve – vorgesehen. Dazu kommen Umkleide-, Sanitär, Ruhe- und Aufenthaltsräume, Lager und Büros. Insgesamt wird das Gebäude eine Grundfläche von 360 Quadratmeter haben. Die Zufahrt wird über den Lockstedter Weg erfolgen.

„Auf das Gebäude warten die Mitarbeiter jetzt schon einige Jahre“, sagt Wachenleiter Oliver Gloy. Läuft alles glatt, rechnen er und Christian Mandel Ende des Sommers mit dem Einzug in die neue Rettungswache. „Der Neubau ist ein wichtiger Schritt in die Zukunftsfähigkeit des Standortes und gleichzeitig wichtig für die Motivation der Mitarbeiter“, betont Christian Mandel.

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