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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

Nach der Arbeit zur Party

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neues Angebot in Wilster stößt bei Besuchern auf positive Resonanz

After-Work-Partys kennt man aus Großstädten und modernen Branchen. Dynamische Medienschaffende und Banker treffen sich auf einen geselligen Tagesabschluss, bevor sie von der Arbeit nach Hause gehen… „Warum nicht auch mal in Wilster?“, dachte sich Melanie Christen, die Inhaberin des Eiscafés Rialto, und startete mit Anton Brade einen Versuch im neuen Kulturhaus am Markt. Sie brachte ihre Freunde für den lockeren Tagesausklang mit: Mark aus St. Margarethen als DJ am Mischpult und Dirk aus Vaale als Baarkeeper. Der pensionierte Lehrer beherrscht die Arbeit hinter dem Tresen noch aus seiner Studentenzeit und hantierte professionell mit den Flaschen und Gläsern.

Die Neugierde auf das neue Angebot lockte verschiedene Gruppen zum Gläschen Wein und Entspannen auf der Tanzfläche bei Schlagern der 70er und 80er Jahre. Heinrich Voß kam mit seiner Frau Christine Scheer aus Wewelsfleth. Der Landwirt bereitet sich auf den Übergang in den Ruhestand vor und nutzte gleich einen der ersten freien Abende: „Ist doch toll, wenn man nicht nach Itzehoe fahren muss.“

Einen großen Stammtisch bildete eine Gruppe von Wilsteranern, die schon lange mal das neue Kulturangebot aus der Nähe sehen wollten, es aber bislang nie geschafft hatten. Sie ließen sich von Melanie Christen zum ersten Schritt animieren und bekundeten nun begeistert: „Das machen wir öfter.“ Jeden ersten Mittwoch im Monat heißt es fortan „auf zur After-Work-Party“, während an den anderen Tagen in der Wochenmitte Spieleabende auf dem Plan stehen.

Bis sich so ein Angebot in Wilster durchsetze, werde es dauern, waren sich die Besucher einig. „Dazu ist Mundpropaganda nötig“, wollen Dieter, Heidi und Andrea aus der Marschenstadt nun selbst dazu beitragen. Regina aus Bekmünde freut sich, dass Wilster mit solch einem Programm die Besucher lockt. „Das ist gut für die Stadt. Selbst in Itzehoe findet man kaum Veranstalter ‚mit Biss‘.“ Sie wünscht sich noch vielfältigere Musik für den „After Work“, ist sich aber sicher: „Das entwickelt sich.“



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erstellt am 06.Okt.2016 | 10:50 Uhr

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