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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Nach 33 Jahren: Abschied für Diakonie-Schwester Birgid

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der alljährliche Diakoniegottesdienst stand diesmal ganz im Zeichen der Verabschiedung von Schwester Birgid. Genau 33 Jahre und sieben Monate war sie im Dienst am Menschen unterwegs. Ihre berufliche Laufbahn begann Birgid Plötz nach einer einjährigen Übergangszeit als Pflegehelferin mit der Ausbildung zur Krankenschwester am Kreiskrankenhaus Itzehoe, wo sie später auf der Intensivstation arbeitete. Um dann mehr Zeit für die Familie zu haben, fing sie als Halbtagskraft bei der Diakoniestation Wilster an, die sich damals noch in den Räumen Am Markt schräg gegenüber dem Pastorat befand und – heute unvorstellbar – mit Schwester Marlies nur eine Mitarbeiterin hatte. Beide trafen sich kurz vormittags zum Kaffee mit Informationsaustausch und Absprachen. Handys, Dienstwagen oder Computer gab es nicht.

Im Lauf der Jahre kamen immer mehr neue Mitarbeiterinnen in der Pflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung dazu, so dass 1999 ein Umzug in die ehemalige Schlachterei Herzog in der Schmiedestraße erfolgte, 2008 dann in das jetzige Gebäude Am Rosengarten. Parallel bildete Schwester Birgid sich weiter fort und erwarb Zusatzqualifikationen wie Wundmanagement und Palliativmedizin. Auch der Anschluss der Diakoniestation Wilster an den Pflegeverbund Diakonie Hamburg-West/Südholstein wurde von ihr gemeinsam mit Schwester Erika vorangetrieben.

„Sie hatte dabei immer ein offenes Ohr und Herz für die Anliegen ihrer Arbeitskolleginnen und natürlich der Patienten, die sie in ihren Familien teils über Generationen hinweg begleitete“, wie Marten Gereke, Geschäftsführer des Diakonieverbundes, bei einem anschließenden Empfang in den Räumlichkeiten der Diakoniestation betonte, wo Schwester Birgid auch im Ruhestand noch stundenweise ihre Erfahrungen einbringen will.

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erstellt am 25.Jul.2016 | 16:47 Uhr

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