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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 06:05 Uhr

Mühlentag lockt Hunderte Besucher in die Wilstermarsch

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Wetter war glücklicherweise deutlich besser als alle Prognosen. Pfingstmontag blieb es weitgehend trocken, als die Fördervereine anlässlich des bundesweiten Mühlentages zum Besuch der Rumflether Mühle und der Schöpfmühle Honigfleth einluden. Mehrere hundert Mühlenfreunde hatten sich aufgemacht, die Schöpfmühle als letzte von einst über 350 Mühlen dieser Art in der Wilstermarsch sowie die Galerie-Holländer-Mühle in Rumfleth zu besichtigen.

An beiden Mühlen erwartete die Besucher ein buntes Programm mit vielen Leckereien. Mühlenbesitzerin Anne Martens bot in der Rumflether Mühle Kaffee und Kuchen, heiße Würstchen und ihr selbstgebackenes Mühlenbrot an, während an der Honigflether Mühle der Förderverein für Kaffee und Kuchen, Würstchen und Kartoffelsalat, den eigens kreierten Mühlen-Burger sowie Getränke sorgte. Zwischen beiden Mühlen pendelte der Planwagen des Gespannführers Claus Lahann aus Holstenniendorf, um die Besucher von einer zur anderen Mühle zu kutschieren.

In der Rumflether Mühle übernahmen die Mühlenwarte Horst Dittberner und Bernd Schwutzke die Führungen durch die 1872 errichtete Windmühle „Aurora“, die erst 1991 ihren Betrieb als Getreidemühle eingestellt hatte. In Stördorf freute sich Bürgermeister Helmut Sievers über das Engagement des Mühlenwarts Wolfgang Möller, der die Besucher über die Geschichte der Mühlen und die Entstehung der Wilstermarsch informierte.

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erstellt am 16.Mai.2016 | 14:01 Uhr

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