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Norddeutsche Rundschau

06. Dezember 2016 | 18:54 Uhr

Mit Durchblick zum Abschluss am Lehmwohld

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

122 Jugendliche sind gestern an der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld feierlich entlassen worden. „Gut 50 Prozent der Schüler werden ihre Schullaufbahn an der Kaiser-Karl-Schule, dem Sophie-Scholl-Gymnasium oder am Regionalen Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg fortsetzen“, freute sich Schulleiter Hans-Joachim Sohrt.

Die Eltern seien stets bemüht gewesen seien, ihren Kindern tiefe Wurzeln zu geben. „Es war ihre Absicht, euch sicher durch die Irrungen und Wirrungen der Pubertät zu bringen – die Schule unterstützte diese Bemühungen nach Kräften“, so der Schulleiter. Er wies aber auch darauf hin, dass bei den Eltern der Wunsch nach einem großen Schulerfolg mit guten Noten wuchs: „Manche meinten, ein besonderes Kind mit besonderen Begabungen zu haben.“ Für Nichterfolg sei nach Ursachen gesucht worden. „Ihr, liebe Schüler, habt den Durchblick durch das eigene Erleben gehabt – musstet dann aber Eltern einordnen, Erwartungen dämpfen und Enttäuschungen tragen.“

In diesem Spannungsfeld, so Sohrt weiter, hätten sich die Schüler gut geschlagen und bei allen Irrungen und Wirrungen einen vernünftigen Abschluss erreicht. Auf diesem ließen sich je nach eigener Zielsetzung weitere Ausbildungsschritte aufbauen, sagte er und wünschte für den weiteren Bildungsweg „große Flügel und viel Selbstbestimmung“.

Dann erhielten die Schüler ihre Zeugnisse für den Realschul-, Hauptschul- oder Förderschulabschluss. Als Jahrgangsbeste verabschiedet wurden Finn Schamerowski, (10b), Lena Hauschildt (10b) und Kristina Dell (10c).

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