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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 17:21 Uhr

Ortsumgehung Itzehoe : Millionen-Zuschuss für die Südspange

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Verkehrsminister Reinhard Meyer überbringt einen Förderbescheid über 1,8 Millionen Euro für die geplante Umgehung Itzehoes. Die Bauarbeiten in der Dorfstraße laufen.

Über die Potthofstraße reiste Minister Reinhard Meyer gestern in seinem Dienstwagen zum Pressetermin an und hatte damit schon einen Teil der neuen Südspange abgefahren. An der Dorfstraße wurde er jedoch von Baggern gestoppt. Noch ist die geplante Umgehung der Itzehoer Innenstadt nicht fertig, hinter der Absperrung sind die Bauarbeiter am Werk.

Für den laufenden Bauabschnitt gab es jetzt eine Finanzspritze vom Land Schleswig-Holstein in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro. Wirtschafts- und Verkehrsminister Meyer übergab gestern den entsprechenden Förderbescheid an Itzehoes Bürgermeister Andreas Koeppen. „Nachdem Itzehoes Wirtschaft beispielsweise mit der Schließung der Prinovis-Druckerei dramatische Szenen erlebt hat, ist die Südspange Ausdruck des gemeinsamen Bemühens, den Standort voranzubringen“, so Meyer bei der Übergabe. Durch die Umgehung werde vor allem das Gewerbegebiet Klostermarsch am Hafen besser an das überregionale Verkehrsnetz angebunden, ansässige Unternehmen würden gestärkt. „Darüber hinaus hoffen wir, dass sich durch die bessere Erschließung auch neue Unternehmen ansiedeln“, ergänzte Koeppen, der den Bescheid dankbar entgegennahm. Schon seit 2015 wird an der neuen Umgehungsstraße, die insgesamt 4,7 Millionen Euro kosten soll, zwischen Leuenkamp und Lindenstraße (Verlauf siehe Grafik) gearbeitet. Im ersten Schritt war die Potthofstraße ausgebaut worden. Auch dieser Abschnitt war vom Land mit 645 000 Euro gefördert worden.

Momentan wird in Dorf- und Störfischerstraße gearbeitet. Auf dem ehemaligen Bahndamm, der beide Straßen miteinander verbindet, ist in diesem Jahr bereits ein neues Straßenstück entstanden, das bis auf die oberste Deckschicht fertig ist. Die Dorfstraße ist gerade ausgekoffert worden, in der Störfischerstraße sind zunächst Kanalarbeiter am Werk, bevor die Straßendecke erneuert wird. Als letzter Abschnitt der Südspange soll im nächsten Jahr die Gasstraße zwischen Lindenstraße und Voßbarg ausgebaut werden, bevor dann die ersten Autos auf der neuen Tangente rollen können.

Noch heißt es aber an der Dorfstraße: Endstation. Und so blieb auch dem Minister nichts anderes übrig als über die ausgeschilderte Umleitung zum nächsten Termin nach Dithmarschen weiterzufahren.

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erstellt am 18.Aug.2016 | 05:00 Uhr

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