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Norddeutsche Rundschau

29. März 2017 | 03:37 Uhr

Eissporthalle: : Mehr als 51 000 Gäste

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Eismeister Lutz Strüven zieht positive Bilanz: Die Besucherzahl im Elbe-Ice-Stadion pendelt sich auf einem stabilen Level ein. Saisonschluss ist am Wochenende.

„Mal so, mal so“: Als Auf und Ab präsentierte sich die jüngste Saison im Elbe-Ice-Stadion (EIS) in Brokdorf. Das Saison-Fazit 2013/14 der Eismeister fällt abschließend dennoch durchaus positiv aus. Die Besucherzahlen, die zwischenzeitlich bei mehreren Veranstaltungen in den Keller gegangen waren, haben sich mittlerweile wieder erholt. Insgesamt weist die Saison von Oktober 2013 bis März 2014 über 51 000 Gäste auf. „Das ist ähnlich wie im vergangenen Jahr“, sagt Eismeister Lutz Stüven. „Damit pendeln sich die Zahlen auf eine Vorhersage von Wirtschaftsexperten ein, die vor der Eröffnung der Halle ein Gutachten über die zu erwarteten Zahlen erstellt hatten.“

Sie hatten vorausgesagt, dass sich in den ersten Jahren ein Run auf die Halle einstellen werde, was auch eingetreten ist, und sich die Zahlen dann nach einem kleinen Einbruch auf einem stabilen Level halten würden.

Die Hallenzeiten für Aktivitäten wie Eishockey oder Eisstockschießen waren insgesamt gut ausgebucht, die Schülerzeiten am Morgen gut frequentiert und das öffentliche Eislaufen insgesamt weiterhin gut angenommen – so gesehen war auch die jüngste Saison eine erfolgreiche. Großer Beliebtheit erfreuten sich Veranstaltungen wie das Eisstockschießen im Dezember, das Firmen, Vereine und Privatpersonen für ihre Weihnachtsfeier nutzten, ebenso wie – insbesondere bei den jüngeren Besuchern beliebt – die „Halloween-“ oder „Nicolaus on Ice“-Aktionen. Angebote wie das „Eishockey Light“, ehemals „Teichhockey“, wurden mal besser, mal schlechter angenommen, sollen aber auch in Zukunft ihren Platz bekommen. Die Eisdisco hat nach einer kleinen Schwächephase Ende vergangenen Jahres nun im Schnitt wieder 650 Besucher. „Sie nur einmal im Monat auszurichten, hat sich als besser erwiesen.“ Ausgebaut wurde inzwischen das Eishockey-Angebot. So gab es Punktspiele wie das des HSV gegen Timmendorfer Strand und jetzt kürzlich das Spiel in der Deutschen Meisterschaft der Jugend Young Freezers gegen Bietigheim-Bissingen Steelers. „Und ein Clown, der einmal wegen Krankheit ausgefallen war, ist nun doch noch da gewesen, hat die Kinder bespaßt und ein kleines Programm gemacht“, freute sich Lutz Stüven. Am letzten Saison-Tag, am Sonntag, 16. März, können die Besucher noch einmal bis 18 Uhr Schlittschuh laufen. Einen Tag zuvor wird das offizielle Programm mit dem „EIS-Pokal“ am 15. März abgeschlossen.

„Für die nächste Saison werden wir uns im Mai mit Amt, Bürgermeisterin und Ausschüssen zusammensetzen, in einer Agenda ein neues Konzept ausarbeiten und neue Ideen entwickeln“, kündigte er an. Als Eröffnungsevent werde es dann wahrscheinlich im Oktober etwas Besonderes geben. In der Zwischenzeit können sich die Besucher aber in Brokdorf auch anderweitig betätigen: „Wir sehen uns im Freibad wieder“, sagte Eismeister Enrico Arndt.

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erstellt am 13.Mär.2014 | 17:00 Uhr

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