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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 02:56 Uhr

Verkehr : Marode Landesstraße: Jeder Zweite zu schnell

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Weil die Straße kaputt und kein Geld für eine Sanierung da ist, gibt es in Ecklak ein Tempolimit.

Eine Sanierung der maroden Landesstraße im Bereich der Gemeinde Ecklak ist nicht in Sicht. Das geht aus den Antworten einer kleinen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp an die Landesregierung hervor. Danach stünden trotz zusätzlicher Mittel für die Verkehrsinfrastruktur nicht genügend Gelder zur Verfügung, um alle Landesstraßen kurzfristig zu sanieren. Wegen ihrer unterdurchschnittlichen Verkehrsbelastung stehe die L 137 nicht auf der Prioritätenliste.

Weil sich die Landesstraße derzeit eher als Schlaglochpiste präsentiert, war in Absprache mit der Verkehrsaufsicht beim Kreis und der Polizei für einen längeren Abschnitt Tempo 30 verhängt worden – mit der Zusatzbeschilderung „Straßenschäden“. Damit, so heißt es aus Kiel, habe man vor allem außerordentliche Schäden an der Straße verhindern wollen. Tatsächlich habe sich der Zustand seit Anordnung des Tempolimits auch nicht wesentlich verschlechtert. Allerdings werden die genauen Zustände vom Land nur alle vier Jahre erfasst. Die nächste Bewertung ist für 2017 vorgesehen.

Autofahrer scheinen Schilder und Schlaglöcher aber nicht immer zu schrecken: Jeder zweite fährt dort nämlich zu schnell. Zwar betreibe die Polizei in dem Bereich keine Messstelle. Bei punktuellen Geschwindigkeitsmessungen am 29. April seien aber 30 von 62 Autos schneller als erlaubt gewesen. Am 26. Mai wurde noch einmal gemessen. Ergebnis: Neun von 19 Fahrzeugen hatten mehr als 30 km/h auf dem Tacho.

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erstellt am 23.Jul.2016 | 08:47 Uhr

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