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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 01:13 Uhr

Markttreff-Planung erst mal gestoppt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Bauausschuss der Gemeinde Beidenfleth hat alle Entscheidungen seiner jüngsten Sitzung im Gasthof Frauen einstimmig getroffen. So sollen noch in diesem Jahr die letzten vier Fenster an der Südseite des Rentnerwohnheims erneuert werden. Die Kosten wurden mit 2100 Euro errechnet. Vier weitere Fenster im Kindergarten sollen im nächsten Jahr folgen. Der Ausschuss sprach sich außerdem für einen neuen Außenanstrich des Kita-Anbaus aus. Bürgermeister Peter Krey wurde beauftragt, Preisangebote einzuholen.

Zu wahren Stolpersteinen sind die Deichtreppen beim Grundstück Zessin und im Oberen Deich geworden. Der Bauausschuss regte an, die schadhaften Stufen in einem Fall teilweise und im anderen komplett aufnehmen und richten zu lassen.

Für die Sanierung der Schmutzwasserleitung soll ein Ingenieurvertrag mit dem Itzehoer Planungsbüro Siebert & Partner abgeschlossen werden. Die Honorarkosten werden mit 11  850 Euro zu Buche schlagen. Im Haushalt hatte die Gemeinde 15  000 Euro bereitgestellt.

Für 18  500 Euro wurde die Sanierung des Schmutzwasser-Pumpwerks im Ortsteil Riep in Auftrag gegeben. Die Arbeiten sollen von einer Firma aus Schleswig ausgeführt werden. Im Haushalt stehen dafür 20  000 Euro zur Verfügung.

Baumaßnahmen am MarktTreff wurden hingegen noch einmal zurückgestellt. Solange über die zukünftige Verpachtung noch nicht entschieden ist, sollen die Planungen vorerst eingestellt werden. Bauliche Verbesserungen stehen dagegen in der Praxis für Physiotherapie an. Da sollen die notwendigen Arbeiten abgeklärt und die Kosten ermittelt werden, ehe Bauausschuss, Finanzausschuss und Gemeinderat Entscheidungen treffen.

Eingehend befasste sich der Ausschuss schließlich mit den Parkplätzen im Dorf. So soll auf dem Parkplatz im Unteren Dorf beim ehemaligen Grundstück Zessin die Parkzeit auf werktags von 7 bis 18 Uhr begrenzt und mit einer Parkscheibe geregelt werden. Für den Parkplatz im Oberen Dorf strebt die Gemeinde den Abschluss eines Pachtvertrages mit dem Eigentümer des Anliegergrundstücks an, mit dem auch die Reinigung dieser gemeindlichen Fläche vertraglich geregelt werden soll. „Sonst ziehen wir einfach einen Zaun davor“, warnte Ausschussvorsitzender Wolfgang Stenzel.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 16:05 Uhr

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