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Norddeutsche Rundschau

26. Februar 2017 | 15:52 Uhr

Kandidat für Bundestagswahl : Mark Helfrich geht in die zweite Runde

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Steinburger Bundestagsabgeordneter mit 94,5 Prozent als Kandidat für Wahl 2017 bestimmt

Mark Helfrich kandidiert im September 2017 erneut bei der Bundestagswahl. Im Colosseum in Wilster sprachen ihm 188 von 199 Mitgliedern des Wahlkreises 3 (Steinburg, Dithmarschen-Süd, Bad Bramstedt) das Vertrauen aus. 94,5 Prozent wollen den 37-Jährigen erneut in Berlin sehen – und attestierten ihm damit ein gutes Zeugnis für seine erste Amtszeit.

Heute vor 1340 Tagen war Helfrich an selber Stelle zum Nachfolger von Rolf Koschorrek gewählt worden – und hat seine Sache seitdem gut gemacht, wie ihm sein Kollege im Bundestag und Spitzenkandidat der schleswig-holsteinischen CDU für die Landtagswahl 2017, Ingbert Liebing, bescheinigte. Der Mann, der sich als erklärtes Ziel die Ablösung von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) gesetzt hat, ordnete Helfrich die Attribute engagiert, kompetent und zuverlässig zu. Er sei ein Bürgervertreter, der sich nicht nur um die großen Probleme, wie B5- und A23-Ausbau, kümmere. „Mark hat gezeigt, dass ihm auch die kleinen Dinge, wie zum Beispiel die Gieselauschleuse in Dithmarschen, am Herzen liegt.“ Ähnliches Lob kam auch von Gero Storjohann, Bundestagsabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender aus Segeberg: „Wir fühlen uns gut vertreten und ich arbeite gern mit dir zusammen.“ Auch Dithmarschens CDU-Kreischef, Volker Nielsen, sicherte dem Bundestagskandidaten „unsere Stimmen“ zu – vorausgesetzt er kümmere sich um die Kernthemen: B5-Ausbau, ein drittes Industriegleis von Itzehoe nach Brunsbüttel, den Schwerlasthafen in Büttel und die A20 als Projekt, das die gesamte Region verbindet.

Mark Helfrich begann in seiner Rede emotional: „Mein persönliches Highlight der vergangenen vier Jahre war die Geburt meines Sohnes im November vergangenen Jahres.“ Aber auch politisch habe es einige große Ereignisse gegeben. Allen voran nannte der Dägelinger den Nord-Ostsee-Kanal der mit den Investitionen für Schleusenneubau (750 Millionen Euro) und Vertiefung (250 Millionen Euro) die „Milliarden-Grenze geknackt hat“. Aber auch beim Straßenbau habe er für einige Projekte die Fackel ins Ziel getragen, sagte Helfrich und beschrieb den Gänsehaut-Moment bei der Eröffnung des Lückenschlusses auf der Autobahn 23. Aber es seien auch viele weitere kleine Investitionen, die dazu beitragen würden, „unsere Heimat liebenswert zu machen“.

Aber Helfrich und Liebing nutzten die Bühne auch, um sich für das „Superwahljahr“ 2017 zu positionieren. Der Steinburger betonte: „Wenn Kiel bei der Umsetzung von Bundesmaßnahmen ins Spiel kommt, gerät es ins Stocken oder es passiert gar nichts. Schleswig-Holstein ist immens schlecht regiert.“ Liebing versprach, als Ministerpräsident mit Investitionen dafür zu sorgen, dass viele wichtige Projekte umgesetzt werden. „Der Ministerpräsident kümmert sich nicht, er interessiert sich nicht für die Probleme unseres Landes“, lautete die Kampfansage an Torsten Albig. Gemeinsam wollen Liebing und Helfrich auf Landes- und Bundesebene die Weichen stellen und dafür sorgen, dass es „den Menschen wieder besser geht“.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 05:40 Uhr

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