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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 05:11 Uhr

Marionettenbühne: Drei Stücke zum 35-jährigen Bestehen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Spannung herrscht wieder auf der Marionettenbühne an der VHS Kellinghusen. Am Wochenende feiern die Puppenspieler das 35-jährige Bestehen und führen deshalb am Sonntag, 2. Oktober, gleich drei Stücke auf: eines für Kinder und zwei für Erwachsene.

Um 11 Uhr startet der Tag mit dem Stück „Angst um Omas Waldhaus“. Wie fast alle Aufführungen stammt es aus der Feder von Bühnengründer und Leiter Otto Henning. Die Oma vom Kasper wohnt alleine im Wald in einem Haus, das für den Bau einer Straße abgerissen werden soll. Hier lernen die Kinder, dass die Oma den Besitz des Hauses nachweisen muss, um dort wohnen zu bleiben. Als sie dies aber nicht kann, suchen sie die Besitzurkunde. Werden sie diese finden, bis im dritten Akt der Abrissbagger vor der Tür steht?

Weiter geht es abends für Erwachsene um 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr), wenn zwei nicht ganz so lange Stücke von insgesamt fast zwei Stunden Dauer mit Pause aufgeführt werden. „Wir wollten kein großes Tam-Tam um das Jubiläum machen, aber etwas Besonderes bieten“, so Otto Henning. Das Ensemble aus Otto und Wiebke Henning mit Kristine Deppe, Martin Huemer, Regina Schuldt und Tanja Schinkel sowie der neuen Mitspielerin Monika Oettinger probt dafür bereits seit einem halben Jahr. „Das erste ist ein historisches Stück, das wir ein wenig angepasst und erwachsener gemacht haben – es ist nun kriminell, aber lustig“, schildert Otto Henning.
Bei „Kuddel Klook und der Juwelenraub“ geht es um ein altes Ehepaar, das ein fürstliches Haus besitzt. Den Familienschmuck wollen sie versteigern, weil sie keine Erben haben. Zwei neue Diener schleichen sich in das „Haus zu den Herren vom Stördeich“ ein und planen, den Schmuck aus dem Haus zu stehlen. „Wir spielen das, wie es vor 35 Jahren gespielt wurde: in derber Sprache, dem Volk aufs Maul geschaut“, sagt Henning.

Das zweite Stück des Abends, „Im Tierheim zum Glück“, wurde von Mitspielerin Kristine Deppe geschrieben. Ein fragwürdiges Ehepaar leitet darin ein Tierheim. Sobald die Hauptmitarbeiterin weg ist, geben sie die Tiere an einen professionellen Hundefänger weiter, der sie an die Pharma-Industrie verkauft. Ob sie es schaffen werden, aus der Einrichtung ein „Tierheim zum Glück“ zu machen?

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erstellt am 30.Sep.2016 | 14:38 Uhr

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