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Norddeutsche Rundschau

01. Oktober 2016 | 05:11 Uhr

Kunstprojekt in der ganzen Stadt

vom

Künstlerbund Steinburg will Bevölkerung einbeziehen

Itzehoe | Gegen Ende des Jubiläumsjahres soll es noch einmal ein echter Höhepunkt werden: Vom 17. November bis 8. Dezember plant der Künstlerbund Steinburg parallel zu seiner Jahresausstellung im Wenzel-Hablik-Museum ein großes Kunstfestival. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Itzehoe. "Es dreht sich um Stadt, Urbanität, Stadt und Kunst, die Sicht auf die Stadt", zählt Manuel Zint vom Künstlerbund auf. Es werden nicht nur 17 Mitglieder des Künstlerbunds beteiligt sein, sondern auch zehn Gäste, teilweise aus dem Ausland.

Einen festen Ausstellungsraum gibt es dabei nicht. Vielmehr werden sich die Aktionen quer durch die Stadt ziehen. "Einige Projekte sind auch partizipativ angelegt, sollen also mit der Bevölkerung zusammen erarbeitet werden", erklärt Zint. Im Vorwege sind auch Atelierbesuche geplant, damit sich Interessierte bereits mit den Künstlern und ihren Ideen auseinandersetzen können.

Im Hintergrund wird bereits fleißig an dem Festival gearbeitet, die konkreten Vorbereitungen beginnen Ende September, Anfang Oktober. Viele Ideen gibt es schon, beispielsweise plant Wiebke Logemann eine Aktion rund um das Hertie-Haus, Karl-Friedrich Hacker will Kunst im öffentlichen Raum umdeuten. Und Heinrich Kröger ist vielleicht schon jetzt im Sommer zu sehen, wenn er draußen sitzt und Itzehoe(r) malt.

Im Rahmenprogramm ist auch eine spezielle Aktion für Schulen vorgesehen. "Es wird ein 7,5-Tonner gemietet. Auf der Ladefläche des Lkw wird eine Ausstellung gezeigt, mit der wir nach einer Eröffnung im Wenzel-Hablik-Museum an fünf Schulen fahren", erklärt Zint. Die Schüler sollen im Vor wege bereits in den Ausstellungsprozess eingebunden werden.

Die Interaktion und der intensive Austausch sowohl zwischen den Einheimischen und den Künstlern aus der Region als auch zu den Gästen ist dabei ein wesentlicher Teil des Konzepts. Schließlich solle durch das Kunstfestival ein "möglichst breiter und nachhaltiger öffentlicher Meinungsbildungs- und Mitgestaltungsprozess angeregt werden, der die Stadt als lebendigen Aktionsraum auf neue Weise erfahrbar macht", erklärt Manuel Zint. Erklärtes Ziel sei es, mittels der Kunst die öffentliche Wahrnehmung des städtischen Raums zu verändern und den Menschen Anregungen für eine konstruktive Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswirklichkeit zu geben. Im Idealfall, meint er, könnten dabei weiterführende Ideen und Handlungsansätze entstehen, die "perspektivisch zu einer Veränderung oder Verbesserung der Lebenssituation beitragen".

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erstellt am 31.Jul.2013 | 03:59 Uhr

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