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Norddeutsche Rundschau

30. März 2017 | 08:57 Uhr

Handball : Kuhnke warnt vor Leichtsinn

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Herzhorner Oberliga-Männer erwarten Schlusslicht Norderstedt, während die MTV-Frauen zum Spitzenreiter Wattenbek reisen.

Beide Herzhorner Oberliga-Handball-Teams spielen bereits heute Abend. Allerdings könnten die jeweiligen Voraussetzungen unterschiedlicher nicht sein. Während die MTV-Männer gegen Norderstedt deutlich favorisiert sind, fahren die Herzhorner Frauen als krasser Außenseiter zum Spitzenreiter TSV Wattenbek.

Oberliga Frauen
TSV Wattenbek (1./36:2) – MTV Herzhorn (12./10:28). Eine ganz schwere Aufgabe hat die Mannschaft von Herzhorns Coach Michael Janke bereits heute (Anpfiff: 20.30 Uhr) mit dem Gastspiel beim unangefochtenen Spitzenreiter TSV Wattenbek zu bewältigen. Im Schnitt erzielte das Team aus der Gemeinde bei Neumünster in jedem Spiel 35 Treffer. Allerdings muss der TSV bis mindestens zum Saisonende auf seine Haupttorschützin Svenja Hollerbühl verzichten, die sich jüngst beim Finalfour einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Ihr Fehlen mag wohl auch mit ein Grund für das 26:27 gegen Todesfelde/Leezen am vergangenen Wochenende gewesen sein – die erste und bisher einzige Niederlage der Wattenbekerinnen. „Sie haben aber trotzdem immer noch einen enorm starken Kader, mit dem sie uns Probleme machen können“, sagt Michael Janke.

Zu Recht merkt er an, dass sein Team beim Spitzenreiter nichts zu verlieren hat. „Aber abschießen lassen dürfen wir uns auf keinen Fall, das wäre in Hinblick auf die übrigen Spiele nicht gut für die Moral. Wir wollen auf jeden Fall mit erhobenem Haupt aus der Halle gehen können.“

Trotz der Niederlage war der Herzhorner Coach mit dem Auftreten seines Teams beim 30:31 gegen St. Pauli sehr zufrieden. Nun hofft er, dass dem MTV auch in fremder Halle ein ähnlich couragiertes Spiel gelingt – mit kompakter Deckung und geringer Fehlerquote im Angriff. Fehlen werden heute Anja Stoldt (beruflich verhindert) und Mareike Hoffmann (erkrankt).

Oberliga Männer
MTV Herzhorn (6./20:18) – HT Norderstedt (14./6:32). Zu ungewohnter Zeit treten die Herzhorner Oberliga-Handballer zu ihrem nächsten Heimspiel an: Bereits heute Abend (Anpfiff: 20 Uhr) erwarten die Schützlinge von Trainer Manfred Kuhnke das Schlusslicht aus dem Kreis Segeberg. Nach dem spielfreien Wochenende und der vorangegangenen Niederlage beim VfL Bad Schwartau II wollen die Herzhorner unbedingt wieder in die Erfolgsspur kommen. Allerdings werden sie sich davor hüten, das Team des Tabellenletzten zu unterschätzen. Zuletzt gewannen die Norderstedter nämlich gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten TV Fischbek mit 35:30. Deshalb mahnt Kuhnke zur Vorsicht: „Das wird kein einfaches Spiel, da müssen wir hochkonzentriert und diszipliniert agieren. Norderstedt kann theoretisch die acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer noch aufholen. Und genau das werden sie auch versuchen.“

Die Gäste haben ihre Stärken vor allem im Angriffsspiel. Seine Stützen sind in erster Linie der zweitliga-erfahrene Henning Scholz sowie Kreisläufer Ole Werner.

Da die Herzhorner mitten in der Saison das wichtigste Ziel mit dem gesicherten Klassenverbleib praktisch schon erreicht haben, ist es für die Blau-Gelben nicht ganz so einfach, die Spannung hochzuhalten. Da müssen neue Ziele her. Rang vier will man nun anstreben und das erfordert eine klar Zielsetzung des Trainers: „Dafür brauchen wir zwei Punkte.“ Personell kann Manfred Kuhnke heute aus dem Vollen schöpfen.

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erstellt am 17.Mär.2017 | 05:21 Uhr

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