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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

Klinikum bildet jetzt auch Hebammen aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, beginnt für die werdenden Eltern eine aufregende Zeit. Von Anfang an haben sie eine wichtige Begleitung an ihrer Seite: die Hebamme. Sie unterstützt nicht nur vor und während, sondern auch nach der Geburt.

Erstmals gibt es jetzt im Klinikum Itzehoe die Möglichkeit, diesen Beruf zu erlernen. Die Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger beginnt am 1. September. Noch bis Freitag, 5. August, werden Bewerbungen für die beiden Plätze angenommen. Wer Interesse an der Ausbildung hat, braucht mindestens einen Realschul-Abschluss und muss 18 Jahre alt sein.

Der praktische Teil der dreijährigen Ausbildung läuft im Klinikum Itzehoe, für die Theorie kooperiert das Klinikum mit dem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe der Asklepios-Kliniken Hamburg. „Der Unterricht findet in Blöcken statt“, so Bettina Echt, Pflegebereichsleitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Die Auszubildenden lernen im Klinikum Itzehoe, das als „Babyfreundliche Geburtsklinik“ sowie als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) zertifiziert ist, die gesamte Bandbreite des Berufs kennen: Sie werden im Team der 21 Hebammen, zu dem auch zwei ausgebildete Praxisanleiterinnen gehören, im Kreißsaal, auf der Wöchnerinnenstation und in der Kinderklinik eingesetzt.

Was sie dort erwartet, ist für Kristin Rose, Leitende Hebamme im Klinikum Itzehoe, der schönste Beruf, den sie sich vorstellen kann: „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, kein Tag ist wie der andere“, sagt sie. „Und die Vielseitigkeit ist toll. Man kann in der Klinik und freiberuflich arbeiten und hat viele Möglichkeiten, kann zum Beispiel auch Kurse geben.“

Ihre angehenden Berufskolleginnen sollten ein gutes Einfühlungsvermögen mitbringen und offen auf Menschen zugehen. „Außerdem ist ein Verantwortungsbewusstsein wichtig, denn es ist ein sehr verantwortungsvoller Beruf“, betont sie. Und Bereitschaft zum Schichtdienst muss vorhanden sein, ergänzt Bettina Echt. Die Ausbildung soll im Zwei-Jahres-Rhythmus starten.>

Kontakt: Bettina Echt, 04821/7721258.

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erstellt am 03.Aug.2016 | 12:00 Uhr

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