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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 02:55 Uhr

Habitat-Festival : Kleine Fluchten aus dem Alltag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kunst, Kultur und viel Techno: 5000 Besucher beim dreitägigen „Habitat“-Festival auf dem Hungrigen Wolf.

Selbst gebaute Holz-Deko, flimmernde Licht-Effekte, elektronische Musik und kulturelle Angebote – über allem thronte ein hölzerner Hirsch in Blau – oder war er rot oder doch grün oder gelb?

Am Hungrigen Wolf in Hohenlockstedt sorgten drei Tage voller elektronischer Musik, Kunst und Kultur für Begeisterung bei den Teilnehmern. Das „Habitat“-Festival, ein Open Air auf sechs Dance Floors für elektronische Musik, präsentierte ein reichhaltiges Angebot an Performances, Live-Kunst, Lichtshows, Siebdruck und vielen weiteren Aktivitäten.

Knapp 5000 Besucher feierten ein Wochenende voller spannender Betriebsamkeit zu viel Musik und Atmosphäre. Zu Spielwiese, Chill Out Area, free Camping und Badesee gab es Essen und Getränke, Shops und Kiosk sowie Musik und Tanz.

Nach einem „nervenaufreibenden Prolog“, was Organisation und Genehmigung anging, war laut Veranstaltern „die Vorfreude und Motivation für Bass-Bussard, Groove-Gorilla, Camp-Chamäleon & Co.“ ungebrochen.

Mit mehr Vielfalt, neuen Attraktionen, grüneren Wiesen, und schöneren Nestplätzen bereitete die „Habitat“-Crew den Besuchern sowohl Entspannung und Ruhe wie auch Aktivität und musikalische Zerstreuung. Unterschiedlichste Künstler aus der Szene und den Richtungen Techno, Trance, Goa, Deep, House oder Minimal luden ihr Publikum zum Tanz vor die sechs Bühnen. Internationale DJs und Interpreten aus Deutschland, den Niederlanden, England, Italien und Dänemark legten auf und präsentierten ihr Programm. Insgesamt waren das knapp 100 Akteure und Interpreten.

So standen zur Prime Time am Sonnabend Robert Galic und Tim Brüggemann als DJ-Duo „Turmspringer“ aus Berlin auf der Hauptbühne und beschallten das tanzende Publikum mit ihrer Mischung aus Techno, House und Minimal. Eine kleinere Bühne weiter im Hangar präsentierte Willi Schumacher (29) alias „Midas104“, ebenfalls aus Berlin, sein Programm aus Deep House. Seit drei Jahren Berufsmusiker, legte er an dieser Stelle erstmals auf und befand: „Ein schönes Festival, weil in dem gemischten Programm eines guten Line-ups viele gleichwertige Musiker geboten werden.“

Die Besucher, die unter anderem mit Tickets unterschiedlicher Preisgestaltung unter den Namen „Hinkender Hirsch“ „Früher Vogel“ oder „Hungriger Wolf“ aufs Gelände gekommen waren, wussten das zu schätzen. So auch Julia und Marlies aus Hamburg, die ihr „Mädels-Wochenende“ hier verbrachten. Marlies fand: „Es ist alles so entspannt hier.“ Sie freute sie sich über vdie große Freiheit, die ihr hier gegeben wurde. Und Julia ergänzte, was auch als Fazit gelten könnte: „Ob Goa oder Techno – die Mischung macht's. Man kommt für ein paar Stunden aus dem Alltag heraus.“

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erstellt am 01.Aug.2016 | 12:00 Uhr

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