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Norddeutsche Rundschau

06. Dezember 2016 | 09:22 Uhr

Kita-Neubau mit Kinderrestaurant

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Anbau an das ehemalige Gemeindehaus in Glückstadt-Nord ist fertig – Kindergruppen sind jetzt eingezogen

Maulwürfe, Spatzen und Igel sind in den Neubau die evangelische Kindertagesstätte Glückstadt-Nord eingezogen. So nennen sich die Gruppen der kleinen Kinder, die die Kita besuchen. Seit Februar wurde in dem ehemaligen Gemeindehaus umgebaut. Und dabei wurden neue Räume geschaffen.

Jetzt gibt es fünf Vormittagsgruppen und eine Nachmittagsgruppe. Wobei eine davon eine Integrationsgruppe ist. Zwei Regelgruppen werden von Drei- bis Sechsjährigen besucht und in zwei altersgemischten Gruppen sind Einjährige bis zum Schuleintritt. Die Krippengruppe wird von Kindern bis drei Jahre besucht. In dem neu strukturierten Kindergarten wird die Betreuung jetzt von 7 Uhr bis 17 Uhr angeboten.

Für den Neubau haben sich die Verantwortlichen auch Besonderheiten ausgedacht: So gibt es im neuen Sanitärbereich eine rot gekachelte Planschecke. Dort dürfen die Kinder nach Herzenslust mit Wasser spielen. In dem Raum für die Maulwurfkinder ist zudem eine große Hochebene eingebaut, um mehr Spielfläche zu schaffen. Außerdem befindet sich in dem lichtdurchflutenden Neubau auch ein Schlaf- und Ruheraum, der bei Bedarf abgedunkelt werden kann.

Wenn die Kinder etwas Essen und Trinken möchten, haben sie die Möglichkeit ins „Kinderrestaurant “ zu gehen. Sie nehmen dafür ihre Butterbrotdose mit und gehen in die 90 Quadratmeter große Halle. In diesem Raum können sie alle gemeinsam essen. Dort soll auch demnächst der Mittagstisch angeboten werden.

Da der Kindergarten behindertengerecht geplant und gebaut wurde, musste ein Fahrstuhl eingebaut werden. Mit diesem ist es möglich, vom Altbau in den Neubau zu gelangen, ohne die Treppe zu nutzen. Alle Räume wurden hell und großzügig gestaltet. Die Kinder verfolgten bereits während der Bauphase das Treiben und fanden es sehr spannend, wenn große Baufahrzeuge auf dem Gelände fuhren. Sie konnten es kaum erwarten in ihren neuen Kindergarten einzuziehen. Jetzt müssen nur noch einige Restarbeiten erledigt werden. „Im Souterrain werden eine Turnhalle und ein Therapieraum eingerichtet“, sagt Kita-Leiterin Anja Sternberger dazu, was in den alten Räumen vorgesehen ist.

Bis die Kindergartenkinder die neuen Außenanlagen nutzen können, wird es jedoch noch einige Wochen dauern. Es müssen noch Wege gelegt und der Rasen gesät werden. Wenn alles fertig ist, haben die Kinder die Möglichkeit, mit ihren Dreirädern und Kettcars auf einem Plattenweg rund um das ganze Gebäude zu fahren.

„Im Januar wird es eine große Einweihungsfeier mit Gottesdienst geben“, verspricht Anja Sternberger. „Aber erst einmal müssen die Kinder ankommen und sich an die neuen Räumlichkeit gewöhnen.“ Während eines Teils der Um- und Anbauphase wurden zwei Kindergartengruppen in der Elbschule untergebraucht, da ihre Gruppenräume nicht mehr nutzbar waren.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 14:50 Uhr

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