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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 15:42 Uhr

Kirchengemeinde fällt kranke Bäume

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Sie sind teilweise schon 136 Jahre alt – die Linden rund um den Kirchplatz und um die Glückstädter Stadtkirche. Umso größer war vor drei Jahren der Schrecken, als Fachleute der evangelischen Kirchengemeinde als Eigentümer bestätigten, dass viele der sich gegenseitig das Licht wegnehmenden und trotzdem durchgegrünten Bäume krank sind.

Die Linden waren nach Aufgabe des früheren Glückstädter Friedhofes um 1880 im Rahmen einer repräsentativen Gestaltung als strahlenförmige Park-Allee auf dem Kirchhof gepflanzt worden. Die Linden wuchsen in die Höhe und irgendwann wurden Pflegeschnitte im Kronenbereich erforderlich.

„Früher wurden Bäume auf eine Art und Weise beschnitten oder gekappt, wie man es heute nicht mehr für möglich hält“, blickt Pastor Stefan Egenberger auf die möglich Ursache der heutigen Baumerkrankung zurück. Jetzt müsse die Kirchengemeinde an die Sache ran, bevor es gefährlich werde.

Bevor jetzt das vorliegende Nachpflanzkonzept mit acht neuen Bäumen zum Tragen kommt, müssen erst einmal fünf Linden weichen. Dabei soll nach Angaben von Egenberger alles so behutsam wie irgend möglich ablaufen. „Ein Tabula Rasa liegt uns fern“, so der Pastor. Nach dem Fällen der fünf Linden sollen zunächst acht klein wachsende Bäume, die auf historischer Grundlage einmal den Kirchplatz umranden sollen gepflanzt. Danach gehe es Baum um Baum weiter. „Der Prozess wird sich über viele Jahre hinziehen“, signalisierte Stefan Egenberger.

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erstellt am 05.Okt.2016 | 17:05 Uhr

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