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Internet-Auftritt : Kellinghusen ist wieder online

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach einem Hackerangriff im Januar hat das Amt eine neue Homepage: Moderner Auftritt und besser strukturiert.

Das Amt Kellinghusen glänzt im Internet mit einer neuen Homepage. „Sie ist sehr konzentriert und fortschrittlich und bietet sachgerechte Informationen über das Amt und seine Gemeinden“, sagt der Leitende Verwaltungsbeamte Jügen Rebien.

Eigentlich sollte die Homepage erst nach Einzug in das neue Verwaltungsgebäude, der im Sommer ansteht, überarbeitet werden. Doch im Januar wurde bei einem Hackerangriff auf die Seiten des Providers auch die Homepage des Amtes Kellinghusen zerstört (wir berichteten). Die Hacker leisteten dabei ganze Arbeit, die Homepage war nicht wieder herzustellen. Die Firma Inixmedia erhielt deshalb kurzfristig den Auftrag, eine neue Website herzustellen. „Innerhalb von sechs Wochen wurde das geschafft“, lobt Rebien die schnelle Abwicklung.

Die Seiten sind nicht nur moderner gestaltet, sondern bieten auch deutlich mehr Informationen für die Bürger. Die wichtigsten und auch neuesten Meldungen und Themen finden Nutzer jetzt strukturiert auf der Startseite. Kontaktmöglichkeiten, Links zu Behörden und Organisationen, Öffnungszeiten sowie der Kalender, in dem alle wichtigen Termine des Amtes hinterlegt sind, sind weitere Elemente auf der ersten Seite. Und ganz neu befindet sich dort auch der Informationsbutton, hinter dem sich unter anderem der genannte Schadensmelder verbirgt. Bei einem Klick öffnet sich ein Formular, in dem Bürger Schäden und Missstände aller Art, die ihnen im Amtsbezirk aufgefallen sind, melden können. „Damit erhoffen wir uns detailliertere Meldungen von Schäden, so dass wir schneller reagieren können“, sagt Rebien. Auch Bilder – unter anderem von unerlaubter Müllablagerung – können mitgeschickt werden.

Hingucker sind im oberen Drittel die großen, wechselnden Einstiegsbilder mit Motiven aus dem Amt. Beim Klick auf den Button „Digitaler Ortsplan“ erscheint die Amtskarte. Dort können sich Nutzer die Standorte von Institutionen (Kindergärten, Büchereien, Schulen, Feuerwehren) über Markierungen anzeigen lassen. Weitere Überschriften weisen auf den Inhalt der anderen Seiten hin: „Unser Amt kennen lernen“, Bürgerservice & Politik“ sowie „Gut versorgt“. Der Nutzer bekommt so Informationen über Gemeinde und Vereine, erfährt Sitzungstermine, kann sich Protokolle von Sitzungen ansehen. Auch Ausschreibungen und Stellenangebote werden veröffentlicht. Das Ortsrecht aus den Kommunen des Amtes finden Interessierte genauso wie Wissenswertes über das Standesamt und über Wahlen.

Vieles, aber nicht alles, sei auf den Seiten schon vorhanden, betont Rebien. Es fehle unter anderem noch die Möglichkeit, Formulare des Amtes herunterzuladen, dies werde noch eingerichtet. Neben der Firma Inixmedia hätten sich beim Amt vor allem der Systemadministrator Henrik Mahlendorf sowie Andre Tschampel „sehr engagiert um die neue Homepage gekümmert. Dass die Pflege der Webseiten künftig „Zeit und Personal kosten“ wird, ist dem Leitenden Verwaltungsbeamten bewusst. „Im Team können wir dies jedoch gut leisten.“ Wichtig sei aber auch die Mithilfe der Gemeinden, die Hinweise auf Veranstaltungen und Verbesserungen geben sollten.

„Die Seiten leben durch die Kommunikation mit den Gemeinden.“ Auch Bürger, die Verbesserungen oder Anregungen hätten oder die Themen auf der Homepage vermissten, sollten sich melden, fordert Rebien zur Mitarbeit unter 04822/370118 auf.

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erstellt am 12.Apr.2017 | 11:51 Uhr

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