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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2016 | 03:17 Uhr

Keine Flächen – viele Anfragen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gemeinde auf der Suche nach neuen Wohnbaugebieten

Wer in Hohenlockstedt bauen will, hat zurzeit keine große Auswahl an Bauplätzen. „Wir haben eine erhebliche Nachfrage, die wir mit unseren Baulücken nicht mehr befriedigen können“, sagte Lothar Schlutz (CDU) während der Sitzung des Bauausschusses. Der Vorsitzende regte deshalb an, sich über neue Möglichkeiten für Häuslebauer Gedanken zu machen.

Mehrere Flächen brachte er ins Gespräch. Dazu gehörten zwei Gebiete entlang des Schäferweges und am Hohenfierter Weg, über die bereits schon einmal diskutiert worden sei. Beide stünden zwar ausgewiesen im Flächennutzungsplan, hätten jedoch den Nachteil, dass sie nicht im Besitz der Gemeinde seien.

Als Möglichkeit für zukünftige Baugebiete sah Schlutz zwei weitere Flächen, die sich bereits in Gemeindehand befinden. Zum einen ein Waldstück im Bereich Breslauer Straße und Danziger Straße und dann die Kleingartenkolonie „Ernst Voss“ an der Kieler Straße. Sowohl die Waldfläche als auch das Kleingartenareal seien als Bauland bereits vorgesehen, so Schlutz. Zur Heimat der Hohenlockstedter Kleingärtner betonte der Vorsitzende, dass zwei Drittel der Parzellen leer stünden, die restlichen könnten in den nördlichen Teil des Gebietes zum Lerchenweg hin umgesiedelt werden. „Mit beiden Flächen könnte die Innen-Entwicklung der Gemeinde gefördert werden, wir bräuchten uns nicht weiter außerhalb des Kerns ausweiten.“

Als Möglichkeit eines neues Baugebietes sah Klauspeter Damerau (BfH) außerdem eine Fläche östlich der Kieler Straße, die noch zur Gemeinde Lohbarbek gehört. Hier sei schon vor Jahren ein Gebietstausch und eine Bebauung durch Hohenlockstedt ins Auge gefasst worden, die Gespräche seien dann jedoch nicht weiterverfolgt worden. Diese könnten jetzt wieder aufgenommen werden.

Lothar Schlutz forderte die Fraktionen auf, sich in nächster Zeit Gedanken über das Thema zu machen. „Wir könnten viel mehr vermarkten, wenn wir Flächen zur Verfügung hätten. Dies würde auch die Gemeinde weiter stärken.“

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erstellt am 14.Okt.2016 | 17:00 Uhr

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