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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 21:32 Uhr

Jetzt wird die Nacht zum Tag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wertvoller Helfer bei der Suche nach Glutnestern oder Opfern von Unfällen und Bränden: Dank Spenden dreier Geldinstitute wird die Feuerwehr Wilster mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet – hier bei der Übergabe während des Dienstabends.

„Eine Wärmebildkamera sollte zur Grundausstattung einer jeden Feuerwehr zählen, doch dies ist leider noch nicht der Fall“, unterstrich Wehrführer Ralf Theede. Die Freude unter den ehrenamtlichen Brandbekämpfern aus der Marschenstadt war daher umso größer, als sie vor ihrem Übungsabend am Montag eine Wärmebildkamera überreicht bekamen. Gemeinsam mit der Volksbank Pinneberg Elmshorn sowie der Stiftung Verbandssparkasse Wilster hatte sich die Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe, die den Stein für die Anschaffung ins Rollen gebracht hatte, bereit erklärt, die Kosten für die Anschaffung des rund 5000 Euro teuren Equipment zu übernehmen. „Wir unterstützen regelmäßig ganz unterschiedliche Projekte, Vereine und Verbände im gesamten Kreis“, sagte Tina Bürger von der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe.

Als der Wehrführer der Wilsteraner Feuerwehr sein Anliegen bei der Bereichsleiterin des Vertriebsservice vortrug, konnte er sie schnell von der Bedeutung der Anschaffung überzeugen. „Unter den Anfragen sind so unglaublich viele, richtig tolle, unterstützungswürdige Projekte, dass wir wohl einen Teil, jedoch nicht die gesamten Anschaffungskosten für die Wärmebildkamera übernehmen konnten“, führte Tina Bürger weiter aus.

Eine kurze Anfrage bei der Volksbank Pinneberg Elmshorn und der Stiftung Verbandssparkasse Wilster brachte die Lösung. Beide Kreditinstitute erklärten sich sofort bereit, die Anschaffung der Wärmebildkamera zu unterstützen. „Wir freuen uns sehr, dass die Feuerwehr den Atemschutzgeräteträgern und den Bürger in Wilster und Umgebung nun mehr Sicherheit durch eine verbesserte Ausrüstung bieten kann.“ Darin waren sich Anke Wohlert von der Volksbank Pinneberg-Elmshorn und Bettina Holm als Vertreterin der Stiftung Verbandssparkasse Wilster einig. Bei der anschließenden Übung der Feuerwehr in der Neuen Burger Straße, bei der ein Scheunenbrand mit vermissten Personen nachgestellt wurde, konnten die ehrenamtlichen Brandbekämpfer das neue Equipment gleich ausgiebig testen und sich mit dem Umgang vertraut machen. „Eine Wärmebildkamera ist nicht ausschließlich bei der Rettung von Personen in Brandobjekten oder dem Auffinden von Glutnestern überaus hilfreich“, erläuterte Ralf Theede. Bei umgestürzten Gefahrguttransportern könne man mit der Kamera den Füllstand des Tanks kontrollieren. „Und bei Pkw-Unfällen kann man anhand der Wärmesignaturen ermitteln, ob noch weitere Personen im Fahrzeug waren, die vielleicht rausgeschleudert wurden oder aufgrund eines Schocks das Weite gesucht haben.“

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erstellt am 25.Okt.2016 | 17:11 Uhr

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