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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2016 | 05:20 Uhr

Rummel : Jahrmarkt endet mit Feuerwerk

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mit einem doppelten Feuerwerk – musikalisch und mit Raketen – ging der Wilster Jahrmarkt seinem Ende zu.

Endlich kam auch einmal die Sonne durch, und so wurde der finale Couuntdown noch zu einem versöhnlichen Abschluss mit Live-Party, Feuerwerk und Disco – auf dem Wilster Jahrmarkt war Montag Abend noch einmal Halli-Galli angesagt, bevor sich der Rummel gestern dann bis zum nächsten Jahr verabschiedete.

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt von Schlager-Star Axel Fischer (34), der zuvor mit seinem Hit „Traum von Amsterdam“ die Discos und Hitparaden gestürmt hatte. Wer hier aber einen schnöden Schlager-Fuzzi in kumpelhafter Attitüde erwartet hatte, wurde schnell eines angenehm Besseren belehrt. Mit Axel Fischer kam ein jugendlich-drahtiger Typ im schwarzen, Nieten besetzten Leder-Outfit mit Baseball-Cappy auf die Bühne. Und er gab sich als erfrischend umgängliche Stimmungskanone im Mallorca-Stil, der vor allem den Kontakt mit seinem Publikum nicht scheute.

Er ließ seine Fans mitsingen, verteilte T-Shirts (Aufschrift: „Ich liebe Schlager“) und CDs während des Auftritts und stattete seinem Publikum mit einem Bad in der Menge auch einen Besuch ab. Und er intonierte neben seinem großen Hit auch zahlreiche weitere Cover-Songs von „Die immer lacht“ (Kerstin Ott) über „Wie ein Astronaut“ (Sido/Andreas Bourani) bis hin zu „Hula Palu“ (Andreas Gabalier). Da durften natürlich weitere größere Hits „Ich liebe Schlager“ und „Du trägst keine Liebe in Dir“ sowie seine neue Single „Du bist mein Untergang“ nicht fehlen.

Das Ganze wurde nach seinem etwa 35-minütigen Auftritt noch von einer kleinen Autogramm- und Selfie-Stunde mit den Fans gekrönt, bevor er dann unter großem Applaus die Bühne verlies.

Selber in Ostholstein geboren und in Bargteheide aufgewachsen, kennt er die etwas zurückhaltende Art der norddeutschen Zuhörer, die Axel Fischer aber im Laufe des Gigs schnell für sich gewinnen konnte. So sagte er im Anschluss an sein Bühnenprogramm: „Ich trete sonst vor größerem Publikum auf, deshalb war es hier eher Wohnzimmer-Atmosphäre. Es war wie zu Hause.“

Ganz begeistert waren seine Fans wie etwa Jessica Mühse, die mit ihren drei Kindern Sophia (2), Finn (6) und Leon (7) in der ersten Reihe stand. „Das war eine super Show, die auch meinen Kindern gefallen hat“, sagte sie – und posierte auch schon für ein Foto mit dem Sänger. Der setzte sich danach wieder ins Auto und hatte noch 500 Kilometer bis Dortmund vor sich.

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erstellt am 20.Jul.2016 | 05:39 Uhr

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